Günter Wallraff weiß gar nicht mehr, wie oft er schon verklagt wurde. „Aber ich habe immer gewonnen!“
Freitag steht der Schriftsteller erneut vor dem Kadi: Ein Brötchenfabrikant will per einstweiliger Verfügung vor dem Kölner Landgericht erreichen, dass Wallraff, das SWR-Fernsehen und ein ehemaliger Arbeitskollege nicht mehr über bestimmte Aspekte katastrophaler Arbeitsbedingungen berichten dürfen.
2008 hatte Wallraff dort einen Monat lang undercover gearbeitet: „Fast stündlich mussten wir aus der laufenden Maschine verkantete Bleche herausholen, was oft zu Verbrennungen führte.“
Er schrieb darüber im Buch „Aus der schönen neuen Welt“, die ARD zeigte den Film „Wo Arbeit weh tut“. „Der Inhaber schafft es seit zwei Jahren, sich eines Strafprozesses wegen fahrlässiger Körperverletzung zu entziehen, stattdessen eröffnet er jetzt Nebenkriegsschauplätze“, so Wallraff. So geht es u.a. um einen Auftritt bei „Hart aber fair“.
„Herr Wallraff sucht jetzt ganz gezielt die Öffentlichkeit mit falschen Behauptungen“, widerspricht Anwalt Dr. Ralf Höcker, der die Gegenseite vertritt. „Deshalb mussten wir reagieren.“
„Odonien“-Fans machen gegen die Stadt mobil
Nun gehen die „Odonien“-Fans auf die Barrikaden. Bei Facebook und mit Anrufen beim EXPRESS machen sie ihrem Unmut Luft. Hier die Stimmen.
Neue Spielzeit gerettet!
Im Streit um Finanzen und die Produktionen für die Saison 2012/2013 sei eine Einigung erzielt worden, teilte die Stadt Köln am Mittwoch mit.
Unfassbarer Überfall auf Spielhalle
Brutal und erbarmungslos: Ein Räuber hat eine Spielhallen-Angestellte so schwer angegriffen, dass die Frau nun auf der Intensivstation liegt. Sie ist nicht vernehmungsfähig.