Köln - Wenn dich wildfremde Menschen ansprechen, dir einen Rosenkranz in die Hand drücken und dir gratulieren - so etwas ist selbst für Peter Brings (43) neu.
Nachdem der Kölschrocker im EXPRESS erzählte, dass sein Frühchen-Baby Lilli über den Berg ist, scheint es fast so, als ob ganz Köln mitfühle.
„Die Resonanz der Leute ist echt der Hammer. Jeder, aber wirklich jeder spricht mich ganz lieb darauf an. Ich muss nur immer aufpassen, dass sie nicht in den Kinderwagen fassen. Das ist bei Frühchen zu gefährlich“, sagt er.
Und: „Vor allem in den schwierigen Zeiten haben mir die Leute so viel Kraft gegeben. Es tut gut, wenn man weiß, wie viele an einen denken. Aber das eigentliche Wunder hat Professor Roth von der Uni-Klinik verbracht. Was die da für eine Verantwortung tragen müssen, unfassbar. Ich würde das keine Woche durchhalten.“
Der nächste Schock für die Band stand allerdings schon an: Gitarrist Harry Alfter (43) kam völlig überraschend ins Krankenhaus. „Wir hätten ja eigentlich vor dem Bayern-Spiel auftreten sollen, mussten das aber deswegen absagen“, erzählt uns Peter.
Warum Alfter zuletzt häufig das Bewusstsein verloren hat, soll jetzt die Laboruntersuchung klären. Peter: „Wir kommen echt vom Regen in die Traufe. Langsam reicht es mit Krankenhaus…“
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