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Per Hand abgetastet: Verwirrung um Körperscanner am Flughafen Köln/Bonn

Sechs dieser Scanner sind am Airport im Einsatz

Sechs dieser Scanner sind am Airport im Einsatz

Köln -

Seit neun Tagen sind sie am Flughafen Köln/Bonn im Einsatz – die neuen Körperscanner. Sind die Sicherheitskontrollen durch die neue Technik nun tatsächlich schneller und sicherer geworden?

Viele der Passagiere werden zusätzlich per Hand durchsucht, obwohl sie schon „durchleuchtet“ wurden. Wo bleibt da die Zeitersparnis? Wir erklären, was es damit auf sich hat.

Wer von Köln aus wegfliegen möchte, kommt an den sechs neuen Scannern kaum vorbei. Hunderte Fluggäste werden inzwischen täglich in den Technik-Zylindern gescannt. Ein klarer Sicherheitsvorteil: Auch nichtmetallische, verdächtige Gegenstände am Körper werden Sekunden später auf dem Kontrollbild angezeigt .

„In diesem Fall werden die betreffenden Bereiche des Fluggastes vom Sicherheitspersonal per Hand nachkontrolliert“, sagt Steffi Rost von der Bundespolizei. Das geht dennoch schneller, als bei der herkömmlichen Methode.

Denn: Wer durch den normalen Metalldetektor-Rahmen geht und Alarm auslöst, muss mit einer Handsonde von Kopf bis Fuß „gefilzt“ werden, um rauszufinden, wo am Körper der Metallgegenstand versteckt ist. Sobald er entdeckt wird, muss wiederum per Hand nachgefühlt werden.

Da die Körperscanner direkt anzeigen, wo am Passagier ein verdächtiger Gegenstand steckt, fällt hier der Zwischenschritt mit der Handsonde weg. Zeitersparnis: Rund 15 Sekunden pro Fluggast.