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Express.de | Pegida-Demo: Kölner Polizei setzt Wasserwerfer gegen Hooligans ein
09. January 2016
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Pegida-Demo: Kölner Polizei setzt Wasserwerfer gegen Hooligans ein

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Die Polizei geht mit einem Wasserwerfer gegen die Hooligans vor.

Foto:

Udo Gottschalk

Köln - Die Massenübergriffe auf Frauen in der Silvesternacht waren zentrales Thema bei Demonstrationen rechter und linker Gruppen am Samstag in Köln.

Die islamfeindliche Pegida-Bewegung NRW hatte unter dem Motto „Pegida schützt!“ zu einem Marsch durch die Kölner Innenstadt aufgerufen. Die rechtsextreme Partei Pro Köln unterstützte die Pegida-Demo.

Das Bündnis „Köln stellt sich quer“ versammelte seine Sympathisanten auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptbahnhofs (Breslauer Platz) zu einer Gegenveranstaltung.

Das Bündnis protestierte unter dem Motto „Nein zu rassistischer Hetze! Nein zu sexueller Gewalt!“.

Köln.tv berichtet ab 19.15 Uhr noch einmal in einer Sondersendung über die Demonstrationen.


Die Ereignisse im Ticker:


17.23 Uhr: So langsam kehrt Ruhe ein im Hauptbahnhof. Noch 20 Pegida-Teilnehmer nehmen einen schnellen Happen zu sich, bevor sie die Heimreise antreten. 

16.58 Uhr: Die Polizei hat die Pegida-Demo beendet. Am Bahnhof halten sich zur Zeit noch etwa 100 Teilnehmer auf, die an Gleis 10 auf ihre Züge warten.

16.15 Uhr: Weiterhin fliegen Flaschen und andere Gegenstände. Die Polizei greift hart durch. Jagd-Szenen am Breslauer Platz. Die ersten Chaoten wurden festgenommen.

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Die ersten rechten Krawallmacher werden abgeführt.

Foto:

Udo Gottschalk

16.09 Uhr: Die Polizei löst die Pegida-Demo auf. Jetzt wird ein Wasserwerfer eingesetzt. Vor allem die 100 Hooligans sind auf Krawall aus. Die Masse wird zum Bahnhof zurückgedrängt.

16.08 Uhr: Es fliegen weitere Flaschen aus dem Pegida Block Richtung Polizei.

15.51 Uhr: Nach erneuten Böllerwürfen stoppt die Polizei den Zug in Höhe Unter Krahnenbäumen. Die Demo wird nicht aufgelöst, aber die Teilnehmer müssen zurück zum Ausgangspunkt. Zudem wurden mehrere Teilnehmer aufgefordert ihre Vermummung abzulegen. Ein Hubschrauber kreist über der Veranstaltung.

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Der Pegida-Zug hat sich in Bewegung gesetzt. Immer wieder werden Böller in Richhtung Polizei geworfen.

Foto:

Udo Gottschalk

15.35 Uhr: Die Lage droht zu eskalieren. Böller explodieren an einem Einsatzfahrzeug. Die Polizei stoppt den Zug nach 50 Metern und warnt nochmals vor dem Abbrennen von Pyrotechnik. Ganz langsam bewegt sich der rechte Demo-Zug.

15.32 Uhr: Der Pegida-Zug ist gestartet. An der Spitze laufen ca. 100 Hooligans.

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Rechtsextreme Demonstranten vor dem Kölner Hauptbahnhof

Foto:

dpa

15.28 Uhr: Immer wieder werden Polen-Böller in Richtung Polizei geworfen. Polizei droht mit Abbruch der Demo.

15.12 Uhr: Wegstrecke geändert! Der Pegida-Zug soll nun vom Rheinufer über die Machbäerstraße gehen, um nicht mit den Linken auf der Goldmundgasse zusammenzutreffen.

Nächste Seite: Nord-Süd-Fahrt gesperrt

15.08 Uhr: Aktualisierte Teilnehmerzahlen! 1300 Linke- und 1700 Pegida-Demonstranten

15.06 Uhr: Die Polizei hat die Nord-Süd-Fahrt Richtung Ebertplatz dicht gemacht.

14.59 Uhr: Pegida-Pulk ruft „Wir sind das Volk“, schwenkt Bundes- und Reichsflaggen.
Ein Gruppen versprengter Rechter versucht sich von der Hauptmasse in Seitenstraßen abzusetzen,  wird aber direkt von Einsatzkräften wieder eingefangen.

14.52 Uhr: Polizisten berichten, dass sie durch die vielen Einsätze bis zu 600 Überstunden vor sich herschieben.

14.46 Uhr: Die Polizei hat die Lage aktuell im Griff. Bis auf den Vorfall mit dem Kamerateam gibt es zumindest keine körperlichen Auseinandersetzungen.

14.41 Uhr: Der Beginn des Marsches verzögert sich derweil weiterhin. Die Pegida-Anhänger werden angehalten, sich nicht provozieren zu lassen.

14.32 Uhr: Pegida-Anhänger haben ein Kamerateam angegriffen. Die Polizei war rechtzeitig zur Stelle – Verletzte gab es nicht.

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Mitarbeiter eines TV-Senders wurden auf dem Breslauer Platz von Pegida-Demonstranten angegangen.

Foto:

Köln tv

14.18 Uhr: Der Pegida-Marsch soll in zehn Minuten losgehen. Momentan werden noch Reden geschwungen.

14.16 Uhr: Auf der Pegida-Kundgebung herrscht Glasflaschenverbot. Viele Teilnehmer versorgen sich an den umliegenden Kiosken mit Nachschub.

14.14 Uhr: Unter den Pegida-Anhängern sind Neonazis aus ganz Deutschland.

14.11 Uhr: Nach EXPRESS-Informationen sind es allerdings deutlich mehr Teilnehmer auf beiden Seiten. Demnach treffen rund 1000 Pegida-Anhänger auf gut doppelt so viele Gegendemonstranten. Die Ankunft der Pegida-Anhänger im Video:

Pegida-Anhänger kommen in Köln an
Köln, 09.01.2016: Am Kölner Hauptbahnhof trafen am Samstagmittag die Pegida-Anhänger ein.

14.05 Uhr: Die vorläufigen Teilnehmerzahlen: 1300 Gegendemonstranten und 300 bis 400 Pegida-Anhänger – Tendenz steigend.

13.55 Uhr: Beide Seiten provozieren sich mit Sprechchören.

13.44 Uhr: Die Stimmung ist zunehmend angespannt. Die Polizei erwartet gegen 14 Uhr circa 500 Rechte und Hooligans am Hauptbahnhof. Die Beamten setzen ihre Helme auf.

13.34 Uhr: Pegida ist aktuell noch auf der Suche nach Ordnern. Nüchtern und nicht vorgestraft – diese Kriterien erfüllt offensichtlich nicht jeder.

13.23 Uhr: Das Polizeiaufkommen ist immens: 1700 Landes- und mehrere hundert Bundesbeamte sind im Einsatz.

Neuer Inhalt

Die Lage spitzt sich zu, die Polizisten haben mittlerweile ihre Helme aufgesetzt. 

Foto:

Udo Gottschalk

13.17 Uhr: Laut Bundespolizei wird um 13.30 Uhr ein Zug mit 450 Rechten aus dem Düsseldorfer Raum erwartet.

13.11 Uhr: Der Breslauer Platz ist gefüllt mit Gegendemonstranten. Erst 50 Pegida-Anhänger sind vor Ort. Die Linken halten sich mit Sprechchören warm. Die Gegendemo im Video:

Gegendemo auf dem Breslauer Platz
Auf dem Breslauer Platz. formierten sich die Gegendemonstranten.

12.55 Uhr: Die Veranstalter sagen, dass über 1000 Frauen beim mittlerweile beendeten Flashmob aktiv waren. Diese schließen sich nun der Demo an. Vermeintliche rechte Demonstranten werden mit „Nazischweine"-Sprechchören begrüßt.

12.20 Uhr: Am Breslauer Platz/Turiner Straße werden Pegida-Anhänger kontrolliert und Alkohol sichergestellt.

12 Uhr: Am Kölner Dom gab es einen Flashmob gegen Sexismus. Hier das Video...

Flashmob am Kölner Dom
Köln, 09.01.2016: Am Kölner Dom gab es einen Flashmob gegen Sexismus.

11.58 Uhr: Nach EXPRESS-Informationen hat die Polizei drei Wasserwerfer und einen Räumpanzer am Bahnhof in Stellung gebracht.

Pegida Köln

Die Gegendemonstranten haben eine klare Botschaft.

Foto:

Udo Gottschalk

11.54 Uhr: Auch Pegida-Aktivisten sind vor dem Kölner HBF gesichtet worden.

11.50 Uhr: Auf dem Breslauer Platz sammeln sich die ersten Antifas. Via Twitter hat die linksradikale Gruppierung dazu aufgerufen, nach Köln zu kommen.

11.30 Uhr: Am Morgen sind bereits die ersten Wasserwerfer in der City gesehen worden. Diesmal scheint die Polizei offenbar besser vorbereitet zu sein.

Auch jede Menge Polizisten bringen sich in Stellung.

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Wasserwerfer fahren am Kölner Hauptbahnhof vor.

Foto:

dpa

11 Uhr: Durch die Demos in der Innenstadt wird es zu erheblichen Verkehrsproblemen kommen.

Verkehrsbehinderungen durch Demos am Samstag in Köln
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