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Paradewagen-Skandal: Wie wird der CSD „pro köln“ los?

Will die Rechten loswerden: Volker Beck (Grüne).

Will die Rechten loswerden: Volker Beck (Grüne).

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dpa

Köln -

Der Plan der rechtsextreme Organisation „pro Köln“, beim CSD mit einem eigenen Paradewagen mitzufahren (EXPRESS berichtete), sorgt weiter für Wirbel. Können die Rechtsextremen ausgebremst werden?

Die Teilnahme der Rechten kann nach dem Versammlungsrecht nicht grundsätzlich verboten werden. Allerdings durften sich bisher auch keine linken Demonstranten den diversen Demos von „pro Köln“ „anschließen“ – die Polizei verhinderte so eine Eskalation.

„»pro Köln« steht gegen alles, wofür der CSD steht, nämlich Vielfalt und Akzeptanz, auch gegenüber Roma, Muslimen und Flüchtlingen“, sagt der Kölner Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne). „Wir prüfen jetzt, wie wir die Rechten loswerden.“

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) sagt: „Den Rechtsextremen geht es nicht um die Anliegen des CSD, sondern um Propaganda in eigener Sache.“

Parade-Organisator Jörg Kalitowitsch: „Wenn wir eine Teilnahme der Rechten nicht verhindern können, werden sie am Ende des Zuges mitfahren – am liebsten zwischen den Wagen der Müllabfuhr. Und es sollten alle Zuschauer friedlich bleiben.“

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