Wenn im Sommer die Temperaturen in die Höhe klettern und wir uns im Büro zu Tode schwitzen, dann gibt es fast nichts Schöneres als ein kühles Kölsch zum Feierabend. Das kann was!
Und wer hätte das gedacht: Auch die Amis stehen drauf! Der Gastro-Kritiker der New York Times, Eric Asimov, hat Kölns beliebten Gerstensaft zu seinem Bier des Sommers gekürt.
Er schreibt: „Ich habe ein Bier gefunden, das geradezu ideal für heißes Wetter ist: Kölsch!” Was dann folgt, ist eine Lobeshymne, die einem jeden Kölsch-Fan ans Herz geht:
„Kölsch ist ein wunderbar erfrischendes helles Bier, vollmundig ohne sich in seinem Geschmack zu sehr aufzudrängen. Vom ersten Duft des malzigen Aromas über den wunderbar fruchtigen, leicht bitteren Geschmack im Mund, bis hin zu dem belebenden Gefühl nach dem ersten Schluck – ein gutes Kölsch bietet eine außergewöhnlich wohltuende Reise für die Sinne.”
Eric Asimov hat sich in New York auf die Suche nach unterschiedlichen Kölsch-Sorten gemacht. Gefunden hat er Gaffel, Reissdorf und Sünner. Sein Favorit: Ganz klar, Gaffel! In diesem Sinne: Prost!
Kölsch darf nur in Köln gebraut werden. Falsch!
1997 wurde Kölsch von der EU zwar als geschützte regionale Spezialität wie Champagner geadelt. Doch der europäische Artenschutz gilt nur innerhalb der EU. So wird in den USA, Japan, der Schweiz und in Südamerika völlig legal Kölsch gebraut.
Kölsch ist das traditionelle Bier der Kölner. Stimmt nicht!
Über Jahrhunderte haben die Kölner alles Mögliche getrunken – aber kein Kölsch. Es gab vor allem das trübe Wieß. Erst in den 50er Jahren kam das Kölsch – ein helles neues Bier, das industriell gefiltert werden konnte. Und verdrängte Pils.
Kölsch wird nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Nöööö!
1412, also hundert Jahre früher, erließ der Kölner Rat eine eigene, fast identische Zutaten-Verordnung. Also: Wer hat's erfunden?
Kölsch und Alt trennen Welten. Nicht ganz!
Beide Biere sind obergärig und unterscheiden sich durch den Gebrauch dunklerer Malze. Bei einem Blind-Test scheitern die allermeisten. Die Biere sind sehr verwandt. Und Verwandtschaft ist bekanntlich immer schwierig.
Der Eichstrich auf dem Kölschglas ist verbindlich. Papperlapapp!
Der Kabarettist Jürgen Becker umschrieb es so: Wenn Sie eine Fischkonserve kaufen, ist auf dem Bild ein Hering in Tomatensoße mit Petersilie. Klein steht dort „Serviervorschlag“, damit die Leute nicht denken, in der Konserve wäre auch Petersilie enthalten , und womöglich klagen. So verhält es sich in Köln auch mit dem Eichstrich. Er ist ein Serviervorschlag. Mehr nicht!
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.