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Neue EU-Verordnung: Waschbär-Drama im Kölner Zoo

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Die beiden Wschbären Inga und Gina haben nur noch wenige Jahre zu leben.

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Köln -

Die EU hat diese Woche eine neue Verordnung verabschiedet, die unter anderem den Kölner Zoo in eine missliche Lage bringt.

Die Verordnung mit der Nummer 1143/2014 behandelt sogenannte invasive gebietsfremde Arten.

Demnach listet sie insgesamt 37 Tier - und Pflanzenarten auf, die mit ihrer Ausbreitung in Europa andere Arten und Ökosysteme gefährden. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger".

Die Richtlinie besagt, dass diese Arten nicht mehr gehalten, gezüchtet, importiert oder verkauft werden dürfen.

Kölner Zoo muss eine seiner Arten „loswerden“

Dies betrifft auch eine Art aus dem Kölner Zoo.

Die beiden Waschbärdamen Inga und Gina sind schon immer sehr beliebt gewesen bei den Besuchern. Außerdem stehen sie im Kölner Zoo für die Aufklärung von invasiven Arten.

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Der Kölner Zoo wolte nach den beiden Waschbärdamen eigentlich weitere Tiere als Botschafter für invasive Arten halten.

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Auf den Schildern am Gehege ist zum Beispiel zu lesen, wie sich der Waschbär in Europa verbreitet.

Zoodirektor Theo Pagel sagte dem KSTA: „Wir wollten mit ihnen keinen Nachwuchs mehr züchten – und wahrscheinlich können sie sich auch gar nicht mehr fortpflanzen.“

Dass der Zoo die beiden Tiere, die 2006 und 2007 zur Welt kamen, jetzt jedoch aussterben lassen müssen war nicht geplant. „Wir wollten schon noch Waschbären halten“, so der Direktor.

(job)