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Nächstes Bau-Desaster: Der Kalkberg ist nicht mehr zu retten!

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Hier sollten bald Rettungshubschrauber laden.

Foto:

Stefan Worring

Köln -

Aus und vorbei: Die Rettungshubschrauber-Station auf dem Kalkberg in Buchforst sackt weiter ab.

Nach EXPRESS-Informationen aus dem Rathaus ist der Kalkberg nicht mehr zu retten.

Es ist der nächste Bauskandal nach dem Debakel um die Oper, die statt 232 plötzlich 460 Millionen Euro kosten soll.

14 Millionen Euro wurden am Kalkberg bereits verbuddelt – aber offenbar nicht tief genug.

Ein Bodengutachter, den die Stadt vor der Detailplanung beauftragt hatte, den Untergrund zu ergründen, hatte nach bisherigen Erkenntnissen nicht tief genug gebohrt, um die Belastbarkeit und damit die Statik des Geländes zu bewerten.

Unverständlich, da es sich bei dem Baugrund um die frühere Deponie der Chemischen Fabrik Kalk (CFK) handelt.

Die Stadt hat die Hubschrauberstation auf Basis dieser Bodenprüfung gebaut – und muss jetzt zusehen, wie die Gebäude im Berg versinken.

Um mehr als 14 Zentimeter sind sie bereits abgesackt, tiefe Risse zeigen sich im Beton, Stahlträger verbiegen sich – und ein Ende ist nicht abzusehen.

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