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Nach Klage: Kölner Richter erlaubt den Satz: "Wendler, du Betrüger!"

„Der König des Pop-Schlagers“: Michael Wendler (41) klagte vorm Landgericht Köln.

„Der König des Pop-Schlagers“: Michael Wendler (41) klagte vorm Landgericht Köln.

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Klaus Michels EXPRESS Koeln

Köln -

Michael Wendler (41) hat aber auch eine Pechsträhne. Mit Hohn und Spott aus dem RTL-Dschungelcamp verabschiedet. Und jetzt die nächste derbe Schlappe für den Schlagerstar. Ein Kölner Richter stellte nämlich tatsächlich fest: den Wendler darf man Betrüger nennen.

Der Fall: Der Wendler sollte im Jahr 2011 als Stargast auf einem Bauernmarkt in Thüringen auftreten. Tat er auch, doch nach drei Liedern verließ der Sänger schon wieder die Bühne – angeblich, weil das Mikrofon nicht funktionierte.

Veranstalter Stefan Springsguth (27) reagierte sauer. Er meint, mit der Technik sei alles in Ordnung gewesen. „Der Wendler ist ein Betrüger, der einem das Geld aus der Tasche ziehen will“, polterte der Landwirt. Aussagen, die „der König des Pop-Schlagers“ nicht auf sich sitzen lassen wollte.

Vor dem Kölner Landgericht wollte Michael Norberg (so Wendlers bürgerlicher Name) die Aussagen des Landwirts verbieten lassen (Aktenzeichen: 28 O 418/13). Doch der Vorsitzende Richter Dirk Eßer sagte: „In diesem Kontext ist das als freie Meinungsäußerung zu werten.“ Er deutete an, die Klage abzuweisen.

Michael Wendler empört zum EXPRESS: „Ich werde mit meinem Anwalt genau prüfen, wie es jetzt weitergeht und ob wir uns das gefallen lassen.“