Kölns CDU liegt am Boden, seit Jahren bestimmt Rot-Grün die Geschicke der Stadt. Eine Frau will das jetzt ändern: Andrea Verpoorten (38) soll den glücklosen Parteichef Jürgen Hollstein (49) ablösen.
„Kein Profil, keine politische Position, keine Diskussion“ - solche Vorwürfe von Parteimitgliedern wurden in Internetforen und auf Parteitagen gegen Hollstein laut. „Er hat die Partei totberuhigt“, schimpfen einige. Spätestens seit Hollstein 2010 sein Landtagsmandat an SPD-Chef Jochen Ott verlor, stand er auf verlorenem Posten. Am Mittwoch erklärte er nach vier Jahren als Parteichef, dass er am 24. März nicht wieder antreten wird.
Andrea Verpoorten (38) soll es richten, als erste Frau an der Spitze der Kölner CDU. „Ich will die Partei wieder zur stärksten Kraft in Köln machen, denn Köln hat besseres verdient als dieses rot-grüne Gewurschtel“, sagt die Juristin. Die gebürtige Kölnerin ist verwandt mit der Eierlikör-Dynastie und arbeitet in einer weltweit tätigen Anwaltsgesellschaft. Seit 2010 ist sie Landtagsabgeordnete.
Verpoorten soll am 24. März auf Vorschlag Hollsteins gewählt, Bernd Petelkau als Parteichef verhindert werden. Vor Verpoorten sollen der Bundestagsabgeordnete Michael Paul und der Landtagsabgeordnete Christian Möbius eine Kandidatur bereits abgelehnt haben.
„Odonien“-Fans machen gegen die Stadt mobil
Nun gehen die „Odonien“-Fans auf die Barrikaden. Bei Facebook und mit Anrufen beim EXPRESS machen sie ihrem Unmut Luft. Hier die Stimmen.
Neue Spielzeit gerettet!
Im Streit um Finanzen und die Produktionen für die Saison 2012/2013 sei eine Einigung erzielt worden, teilte die Stadt Köln am Mittwoch mit.
Unfassbarer Überfall auf Spielhalle
Brutal und erbarmungslos: Ein Räuber hat eine Spielhallen-Angestellte so schwer angegriffen, dass die Frau nun auf der Intensivstation liegt. Sie ist nicht vernehmungsfähig.