Köln
Alle Nachrichten aus Köln und Umland - News, Nachtleben, Prominente, Skandale.

Empfehlen | Drucken | Kontakt 15.05.2012 - 15:21 Uhr

Museum Ludwig: Gemälde gefunden! Kunst-Sensation in Köln

Restauratorin Petra Mandt zeigt im Museum Ludwig die Rückseiten von drei Bildern, die bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckt wurden.
Restauratorin Petra Mandt zeigt im Museum Ludwig die Rückseiten von drei Bildern, die bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckt wurden.
Foto: dapd
Köln –  

Bei Restaurierungsarbeiten sind Wissenschaftler in Köln auf bedeutende Gemälde der Expressionisten Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner gestoßen.

Die Entdeckung der Werke auf der Rückseite anderer Bilder der Künstler sei „eine kleine Sensation“, sagte die Kuratorin im Museum Ludwig, Julia Friedrich, am Dienstag. Pechsteins „Bildnis der Gattin des Künstlers“ aus dem Jahr 1910 sei bis 1965 präsentiert worden, dann umgedreht worden und in Vergessenheit geraten.

Zu „Fränzi in den Wiesen“ von Kirchner war bisher nur eine Skizze bekannt. Nun wurde das vollendete Gemälde gefunden. Darüber hinaus entdeckten die Restauratoren mit „Variation“ ein unveröffentlichtes Werk des russischen Malers Alexej von Jawlensky (1864-1941).

Kunst auf der B-Seite

Die drei farbenfrohen Bilder waren ans Licht gekommen, als eine rund 250 Werke umfassende Sammlung neu gerahmt werden sollte. Bis dato waren die Bilder durch einen Rückseitenschutz verborgen. Das Museum geht davon aus, dass Pechstein (1881-1955), Kirchner (1880-1938) und Jawlensky damals auch die Rückseite der Leinwand nutzten, um Material und Geld zu sparen.

Der Kölner Kunstsammler Josef Haubrich hatte seine Sammlung, darunter die drei Stücke, dem Museum nach dem Zweiten Weltkrieg vermacht. Der Wert für Werke der klassischen Moderne sei in den vergangenen 20 Jahren extrem gestiegen, sagte Friedrich und verwies auf erzielte Rekordpreis bei Auktionen ähnlicher Bilder. Auf einen genauen Schätzpreis wollte sie sich nicht festlegen. Das Museum will die drei Gemälde nun von beiden Seiten zeigen. Wie das funktionieren soll, ist noch unklar.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
Anschauen ja, Fußballspielen verboten. Jacquelin (9), Celina (10), Lena (12) ,Chantal (9), Carina( 13), Janni (8), Oliver (8), Leandro (8) und Rene (11) (v.l.) sind  traurig.
So kinder(un)freundlich ist Köln
Warum dürfen wir hier nicht mehr Fußball spielen?

Die Kinder fragen sich traurig: Warum dürfen wir hier nicht mehr Fußball spielen? EXPRESS hat sich umgehört, ob Köln wirklich so kinderunfreundlich ist.

Die KVB will für mehr Sicherheit sorgen.
Opferzahl ist gestiegen
KVB erhöht Sicherheit am Gleis

Im vergangenen Jahr gab es mehr tödliche Unfälle mit KVB-Beteiligung als in den Jahren davor. Jetzt sollen weitere Kameras, Flyer und Lotsen für mehr Sicherheit sorgen.

Diese Kippe der  Marke „John Player & Son“ lag am Tatort, wo Anke Schäfer erstochen wurde. Ermittler schnitten den Filter an, um DNA zu sichern.
Kölner „Supasalad-Mord“
Diese Zigarette rauchte Ankes Mörder

Auch den „Supasalad-Mord“ von 2007 nimmt der EXPRESS unter die Lupe: Bis heute hofft die Kripo, dass sich Zeugen melden

EXPRESS iPad App
Anzeigen


Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Das sind die Hauptakteure der neuen Realityshow „Köln 50667“. Von links: Samantha (29), Alex (36), Marvin (23),  Max (28), Joleen (24), Jan (23), Meike (25) und Diego (26) wollen demnächst die Kölner Partyszene rocken.

KVB
Köln-Galerien
Unser Veedel
Ausbildung und Beruf
News aus Köln
Alle Videos