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Museum Ludwig: Gemälde gefunden! Kunst-Sensation in Köln

Restauratorin Petra Mandt zeigt im Museum Ludwig die Rückseiten von drei Bildern, die bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckt wurden.
Restauratorin Petra Mandt zeigt im Museum Ludwig die Rückseiten von drei Bildern, die bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckt wurden.
 Foto: dapd
Köln –  

Bei Restaurierungsarbeiten sind Wissenschaftler in Köln auf bedeutende Gemälde der Expressionisten Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner gestoßen.

Die Entdeckung der Werke auf der Rückseite anderer Bilder der Künstler sei „eine kleine Sensation“, sagte die Kuratorin im Museum Ludwig, Julia Friedrich, am Dienstag. Pechsteins „Bildnis der Gattin des Künstlers“ aus dem Jahr 1910 sei bis 1965 präsentiert worden, dann umgedreht worden und in Vergessenheit geraten.

Zu „Fränzi in den Wiesen“ von Kirchner war bisher nur eine Skizze bekannt. Nun wurde das vollendete Gemälde gefunden. Darüber hinaus entdeckten die Restauratoren mit „Variation“ ein unveröffentlichtes Werk des russischen Malers Alexej von Jawlensky (1864-1941).

Kunst auf der B-Seite

Die drei farbenfrohen Bilder waren ans Licht gekommen, als eine rund 250 Werke umfassende Sammlung neu gerahmt werden sollte. Bis dato waren die Bilder durch einen Rückseitenschutz verborgen. Das Museum geht davon aus, dass Pechstein (1881-1955), Kirchner (1880-1938) und Jawlensky damals auch die Rückseite der Leinwand nutzten, um Material und Geld zu sparen.

Der Kölner Kunstsammler Josef Haubrich hatte seine Sammlung, darunter die drei Stücke, dem Museum nach dem Zweiten Weltkrieg vermacht. Der Wert für Werke der klassischen Moderne sei in den vergangenen 20 Jahren extrem gestiegen, sagte Friedrich und verwies auf erzielte Rekordpreis bei Auktionen ähnlicher Bilder. Auf einen genauen Schätzpreis wollte sie sich nicht festlegen. Das Museum will die drei Gemälde nun von beiden Seiten zeigen. Wie das funktionieren soll, ist noch unklar.

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