Empfehlen | Drucken | Kontakt01.04.2009 - 00:00 Uhr

Mir all sin Vringsstroß: Promis werben für die Severinstraße

Von HENDRIK PUSCH
Zeitdokument: Wolfgang Niedecken (geb. 1951) stiefelt als Kleinkind über die Vringsstroß. Im Hintergrund die Kirche St. Severin.
Zeitdokument: Wolfgang Niedecken (geb. 1951) stiefelt als Kleinkind über die Vringsstroß. Im Hintergrund die Kirche St. Severin.
Foto: Privat

Köln - Mir all sin Vringsstroß! Mit einer großen Kampagne will „Arsch huh“-Organisator Karl Heinz Pütz für das Ansehen der durch den Stadtarchiv-Einsturz gebeutelten Severinstraße (oder eben Vringsstroß, wie der Kölsche sagt) kämpfen. Und viele Promis aus der Südstadt machen mit.

Die Einzelhändler und Gas tronomen haben seit dem U-Bahn-Unglück noch mehr zu kämpfen, als schon zuvor. Viele Kunden bleiben aus, sei es aus Angst oder Unwissenheit.

„Wir wollen den Händlern helfen und allen zeigen, dass die Vringsstroß nach dem schrecklichen Unglück auch weiterhin einen Besuch wert ist“, sagt Karl Heinz Pütz.

Viele betroffene Bürger hatten sich bei der AG Arsch huh gemeldet und um Unterstützung gebeten. Zusammen mit Wirtschaftsdezernent Norbert Walter-Borjans entstand die Idee einer großen Plakat-Aktion.

Mariele Millowitsch, Tommy Engel, Cordula Stratmann, Gerd Köster und Wolfgang Niedecken ließen sich nicht zweimal bitten: Sie werden für ein Plakat auf der Severinstraße posieren, zusammen mit sechs Händlern aus dem Veedel.

EXPRESS ist Medienpartner der Aktion und wird das Bild in den nächsten Tagen als Poster veröffentlichen. Die Kölner Außenwerbung hat zugesagt, das Foto in der ganzen Stadt zu plakatieren.

„Damit wird die Aktion sicherlich bis weit nach Ostern in der Stadt sichtbar sein“, freut sich Karl Heinz Pütz.

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