Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

Männer angegriffen, Polizistin beschimpft: Selbsternannter „Gotteskrieger“ in Kalk: „Für mich gelten andere Gesetze“

Die Polizisten konnten den selbsternannten „Gotteskrieger“ kaum beruhigen.

Die Polizisten konnten den selbsternannten „Gotteskrieger“ kaum beruhigen.

Foto:

imago/Eibner (Symbolbild)

Köln -

Er hat in Kalk mehrere Männer attackiert und dann Polizisten beschimpft – als „Gotteskrieger“ wollte er sich gar nichts sagen lassen.

Es geschah am Freitagnachmittag an der Kalker Hauptstraße: Der 34-Jährige hat Zeugen zufolge vor einem Büdchen einen 45-Jährigen angegriffen. Mit einer Bierflasche schlug einer nach einem weiteren Kölner – der 46-Jährige musste mit Gesichtsverletzungen in eine Klinik gebracht werden.

Polizistin als „Scheiß-Christin“ beleidigt

Passanten alarmierten die Polizei, doch auch die Beamten konnten den Angreifer zunächst nicht unter Kontrolle bringen. Der betrunkene Mann ging weiterhin auf sein Opfer los, musste von den Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Im Streifenwagen ging er dann verbal auf eine Polizistin los: „Ich bin Gotteskrieger, für mich gelten andere Gesetze“, sagte er der Polizei zufolge. Und von einer „Scheiß-Christin“ lasse er sich ohnehin nichts sagen. Er sprach „massive Todesdrohungen“ gegen die Beamtin aus, so die Polizei. Außerdem sagte er, dass deutsche Frauen in seinen Augen weniger wert seien als Tiere.

Randalierer hatte 1,5 Promille

Der Polizei zufolge kam es zu weiteren „nicht zitierfähigen Beleidigungen in übler Fäkalsprache“, daraufhin wollte der Mann die Polizistin noch mit einem Kopfstoß verletzen.

Im Polizeigewahrsam stellte sich heraus, dass der aggressive Randalierer 1,5 Promille hatte und bereits polizeibekannt war. Er blieb zur Ausnüchterung in der Zelle, wurde dann wieder entlassen. Jetzt muss er sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung verantworten.

(jtr)