Köln - So richtig glauben will es noch keiner, weder die langjährigen Stammgäste noch die alteingesessenen Kellner und Köche:
Schon in elf Tagen gehen im „Eigelstein’s“ - wie das legendäre Ecklokal an der Lübecker Straße ja offiziell heißt, aber seinen beliebten „Spitz-Namen“ nie vergessen machen konnte - die Lichter aus.
Die Inhaberin, die bereits ihr Lokal „Ehrensache“ (ehemals „Central“) auf der Ehrenstraße schließen musste, bestätigt das Aus - lehnt aber zu Gründen der Geschäftsaufgabe jeglichen offiziellen Kommentar ab.
Die traurige Belegschaft weist auf das immer schwächer werdende Tagesgeschäft hin. In der Tat war auch gestern Mittag die Zahl der Gäste überschaubar.
„Früher brummte der Laden“, meint ein Kellner. „Jetzt ist hier oft nichts mehr los.“ Sein Kollege meint: „Das Rauchverbot hat die Leute vertrieben. Keiner hat mehr Lust, sich dauernd in die Kälte zu stellen.“
Rund 20 Leute gehören zum Team, sieben Festangestellte (manche seit zwölf Jahren dabei) werden sich nun noch vor Weihnachten bei der Agentur für Arbeit melden müssen: „Jetzt im Winter sind die Jobchancen extrem düster.“
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