Köln - Erkan S. (35) hat hinter dem Hit-Markt in Engelskirchen den achtjährigen Justin missbraucht. Noch heute leidet der Junge unter Albträumen.
„Das passiert nie wieder, ich will für meine Familie da sein“, sagte der dreifache Vater im Schlusswort vor dem Kölner Landgericht. Gutachter hatten zuvor zweifellos die Schuld des 35-Jährigen festgestellt.
Bei der Frage, wie Erkan S. zu bestrafen ist, gingen die Meinungen allerdings auseinander. S. leidet unter einem IQ von 40, gilt als „schwachsinnig“. Deshalb stand seine Unterbringung in der Psychiatrie im Raum. Die Staatsanwältin forderte neben dreieinhalb Jahren Haft die Einweisung.
Richter Christoph Kaufmann verhängte zwei Jahre auf Bewährung. „Die Unterbringung in der JVA würde seine soziale Existenz völlig vernichten“, so der Richter.
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