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Kritik an der Verkehrspolitik : Handwerk klagt: Staus kosten uns Geld

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Die Rheinbrücken – wie die Mülheimer –  werden zu Staufallen und kosten den Unternehmen viel Geld.
Die Rheinbrücken – wie die Mülheimer – werden zu Staufallen und kosten den Unternehmen viel Geld.
 Foto: Alexander Schwaiger
Köln –  

„Die Verkehrsprobleme werden zu einer immer größeren Belastung für die Betriebe in der Region.“ Mit scharfen Worten hat Dr. Ortwin Weltrich, Chef der Kölner Handwerkskammer, besonders die mangelnde Koordination von Großbaustellen kritisiert.

Dabei sei die Stimmung und die Erwartungen für 2013 bei den 32 095 Handwerksunternehmen mit 188 000 Beschäftigten im Kammerbezirk eigentlich positiv.

Eigentlich. Das „größte Risiko für den Wirtschaftsverlauf“ macht Weltrich auf den Straßen aus. Er befürchtet, dass die Unternehmen noch mehr Geld durch die alltäglichen Staus verlieren, als sie es ohnehin schon tun. Umfragen hätten ergeben: Ein Mitarbeiter verbringt 50 Stunden im Jahr im Stau, statt beim Kunden. Die Kosten würden die Firmen enorm belasten. 26 Prozent beklagen sogar, dass der Firmenwagen gleich mehrmals am Tag im Stau stecke.

Wenn Weltrich dann noch an die anstehenden Sanierungen nahezu aller Rheinbrücken und vieler Hauptverkehrsadern denkt, ist sein Ausblick „geradezu deprimierend“. Damit nicht alle Städte und der Landesbetrieb auf den Autobahnen gleichzeitig sperren und buddeln, fordert er eine Koordinierung ein.

Das sei überfällig. Die Handwerkskammer hat bereits im November Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) zur Gründung einer „Task Force Straßennetz“ aufgefordert. Weltrich enttäuscht: „Bisher hat der Minister auf unseren Brief nicht reagiert.“

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