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Krisen-Gipfel: Kölner Polizei kündigt mehr Video-Überwachung an – auch an Karneval

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OB Reker und Polizei-Präsident Albers präsentieren nach dem Krisen-Gipfel die ersten Ergebnisse.

Foto:

Patric Fouad

Köln -

Nach den massenhaften sexuellen Übergriffen auf Frauen und den Raubüberfällen am Hauptbahnhof hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Dienstag ein Krisentreffen einberufen.

Mit dabei: Vertreter der Polizei, der Bundespolizei und der Stadt Köln.

Um 11 Uhr begann der Gipfel im Historischen Rathaus, der inwischen beendet ist. EXPRESS war vor Ort.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

• OB Reker sprach von einem absolut intolerablen Verhalten der Täter und fordert eine harte Strafverfolgung.

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Hinter verschlossenen Türen wurde im Historischen Rathaus getagt.

Foto:

Patric Fouad

• Zudem setzt die Stadt in Zukunft verstärkt auf Prävention. Frauen sollen in der Stadt besser beschützt werden.

• In Kürze will die Stadt online einen Verhaltenskodex herausgeben.

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• „Die Spielregeln an Karneval müssen wir Menschen fremden Kulturen besser erklären“, sagt OB Reker. Offenherzigkeit dürfe nicht mit Freizügigkeit verwechselt werden.

• Bei Groß-Ereignissen wie Silvester, die keinen offiziellen Veranstalter haben, springt die Stadt Köln als fiktiver Veranstalter ein und will für ein Sicherheitskonzept sorgen.

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Polizei-Präsident Wolfgang Albers erklärte...

• „Wir werden die Präsenz offen und verdeckt verstärken. Das gilt insbesondere für Karneval.“

• Es werde eine temporäre Video-Überwachung geben. An welchen Orten müsse noch geprüft werden. Auf jeden Fall werde der Bahnhofsvorplatz davon betroffen sein. In diesem Zusammenhang müsse dort die Beleuchtung verbessert werden.

• Polizeibekannte Personen sollen in Zukunft noch stärker überwacht werden. Bei Bedarf sollen Platzverbote erteilt werden.

• Die Polizei plane stärkere Kontrollen in der Stadt – auch auf den Ringen. So wolle man ein deutliches Zeichen setzen.