Wie sich die Zeiten doch ändern! 1991 hätten Fans von Peter Brings noch eine Backpfeife geerntet, wenn sie ihn nach einem Auftritt im Karneval gefragt hätten.
20 Jahre später ist die Gruppe Brings fest im Kleeblatt verankert. „Der Karneval hat uns den Arsch gerettet. Wir waren eine Rockband aus Köln, die ja nicht überall bekannt war“, sagt Peter heute lachend. Vergessen die Zeit, als man sich wegen der „Superjeilen Zick“ (im Jahr 2000) mit dem Festkomitee in der Wolle hatte. „Das ist Geschichte. Heute ist das Verhältnis super.“
Kurz vor dem Start in das Jubiläumsjahr gaben Brings im Excelsior Hotel bei der Silvesterparty richtig Gas. Edle Roben und die Rocker – passt das überhaupt? „Klar“, sagt Peter. „Wir haben uns extra neue Schotten-Sachen schneidern lassen. Die alten waren sechs Jahre alt.“ Brings, wie man sie kennt. „Wir lassen uns nicht verbiegen.“
An Neujahr freuten sich Harry Alfter, Christian Blüm, Kai Engel, Stephan und Peter Brings auf das, was da so vor ihnen liegt. „Es wird ein geiles Jahr“, versprechen die Musiker. Der Höhepunkt: Im Juni gibt es das große Konzert vor 45.000 Zuschauern. „Alle Plätze sind ausverkauft, es gibt nur noch Loge“, so der Sänger.
Das Geschenk (die Karten für 5 Euro) an die Fans war eine Herzensangelegenheit. „Ohne die Fans wären wir doch gar nicht da, wo wir jetzt stehen.“ Und die Gruppe will die „Schlager-Fraktion“ aufmischen. „Wir spielen 2011 bei Kölle Olé. Mal sehen, ob wir denen nicht zeigen können, wie es richtig geht.“ Wer Brings kennt, weiß: Auch das wird klappen!
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.