Wer im Imbiss die Currywurst im Sitzen isst, zahlt 19 % Mehrwertsteuer. Wer steht, nur 7 %. Große Frage nach dem Urteil des Bundesfinanzhof: Wer soll das kontrollieren? Kommt jetzt bald die „Currywurst-Polizei“?
Das Kölner Ordnungsamt kann darüber nur lachen. „Wir machen da nichts, das ist Sache der Oberfinanzdirektion“, so Amtsleiter Robert Kilp.
Dort verweist man auf das Finanzministerium in Düsseldorf. Ein Sprecher: „Sonder- und Betriebsprüfungen machen wir regelmäßig. Über verstärkte Finanzkontrollen an Currywurstbuden wurde aber noch nicht gesprochen.“
Noch nicht. Unklar ist auch, was Stehtische betrifft: Mit 19 oder 7 % besteuern? Was ist, wenn Barhocker dabeistehen? Niemand weiß es.
Auch bei vielen weiteren Beispielen scheiden sich die (Fiskus-)Geister. Beim Erwerb eines lebendigen Hausesels fallen 19 % an, geschlachtet nur 7 %. Für „Islandmoos“ gilt der ermäßigte Steuersatz, nicht aber für „isländisches“. Moos ist eben nicht gleich Moos. Irre ...
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.