Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Köln
Alle Nachrichten aus Köln und Umland - News, Nachtleben, Prominente, Skandale.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Kolumne von Peter Brings: Bröckel-Brücken: Hoffentlich gehen wir nicht baden

Von
Peter bringt es in seiner Kolumne auf den Punkt.
Peter bringt es in seiner Kolumne auf den Punkt.
 Foto: Herbert Bucco
Köln –  

„Ich bin ne kölsche Bröck, övver die half Kölle jück“, so singen die Fööss. Vun wäje! Entweder sind unsere Brücken zumindest für die schweren Laster ganz gesperrt, oder man zuckelt im Dauerstau über sie drüber.

Von „Jücken“ kann jedenfalls überhaupt keine Rede sein. Köln gibt in diesen Tagen ein erbärmliches Bild ab. Die meisten der sieben Kölner Brücken sind sanierungsbedürftig, ja teilweise sogar einsturzgefährdet, wenn nicht ganz schnell was passiert.

Und es ist mal wieder so, wie es meistens ist: Keiner wor et, aber es ist offensichtlich, dass jahrelang am falschen Ende gespart wurde, was uns jetzt teuer zu stehen kommen wird.

Es ist doch genau wie beim Zahnarzt. Wenn man brav putzt, regelmäßig zur Kontrolle geht und bei Zahnping bohrt und füllt, dann hat man auch im Alter noch Biss, und es fällt einem kein Zacken aus der Krone. Wer schludert, steht irgendwann vor dem (finanziellen) Ruin: teure Implantate, vielleicht sogar die Dritten. Ärgerlich, schmerzhaft und auch ein bisschen peinlich. Auf jeden Fall aber sehr, sehr teuer.

Genauso geht es uns jetzt mit unseren Brücken. Bei den täglich aktualisierten Sperrmeldungen dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis längst vergessene Fährverbindungen wieder aufgenommen werden müssen. Die alte Niehler Fährverbindung der Familie Bilstein würde heute Rekordumsätze machen.

Wer sich unsere Straßen ansieht, weiß, dass es um diese ähnlich schlimm steht. Gleiches gilt für viele anderen Einrichtungen, die von der öffentlichen Hand gemanagt werden. Die Schulen sind nur ein Beispiel.

„Ich hald minge Puckel hin, für üch he am Rhing“, heißt es bei den Fööss weiter. Hoffen wir, dass es dabei bleibt, ansonsten wird die Anspielung auf eine weitere Zeile aus dem Song allzu bald Realität: „Eimol loch ich em Wasser drin, do wor et endlich ens still!“

Liebe Grüße, Euer Pitter

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
Mit „Wir sind die Schmiede“-Transparenten demonstrierten Gäste für den Erhalt.
Dorf in Aufruhr
Tränen lügen nicht! Der Kneipen-Tod von Porz-Langel

Die Gaststätte „Zur Alten Schmiede“ in Porz-Langel steht nach unfassbaren 190 Jahren Betrieb vor dem Aus! Nachbarn hatten wegen Lärmbelästigung geklagt und Recht bekommen. Jetzt gingen verzweifelte Dorfbewohner auf die Barrikaden.

Ein Download der Detail-Karte mit dem Evakuierungs-Radius (siehe unten)
Mülheimer Brücke in Köln-Riehl
Riesen-Evakuierung nach Bombenfund! Das müssen die Anwohner wissen

An der Mülheimer Brücke in Köln-Riehl ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Entschärfung wird am Mittwoch erfolgen.

Nach dem missglückten Stunt: Erste Rettungsversuche von Felix Kaiser (24) – hier noch mit T-Shirt und Hose.
Gefährliche Aktion in Köln
Biker springt in den Rhein, um sein Fahrrad zu retten

Nach einem missglückten Fahrrad-Stunt am Rhein sprang Felix Kaiser (24) in die Fluten, um sein teures Bike zu retten. Sein Kumpel filmte das ganze Spektakel.

Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:

FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Kölner Verkehrs-Betriebe
Köln-Galerien
Veedel und Regionen
EXPRESS E-Book Mordakte Rheinland
Um Taschenstahl vorzubeugen, sollten die andere darauf aufmerksam machen, wenn Sie sehen, dass sich Dritte dafür interessieren.

Mit diesen Tipps können Sie Taschendiebstahl vorbeugen.

Ausbildung und Beruf
Aktuelle Videos