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Kölns teuerste Meile: 240 Euro Miete – pro Quadratmeter!

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Die Schildergasse ist beliebt und teuer.
Die Schildergasse ist beliebt und teuer.
Foto: IMAGO
Köln –  

Wer soll das noch bezahlen? Die Schildergasse ist mit Abstand Kölns teuerste Meile. Und sie wird immer teurer. Die Mieten für Geschäfte sind auf 240 Euro geklettert.

Das ist der stolze Preis, der dort inzwischen für einen lumpigen Quadratmeter verlangt und auch bezahlt wird. Ein Ladenlokal bleibt nie lange verwaist.

Ein kleines Geschäft hat 100 bis 150 Quadratmeter. Heißt: Jeden Monat müssen die Geschäftsinhaber satte 24.000 bis 36.000 Euro allein für die Miete blechen.

Das ist viel Holz, meinen auch Experten des Makler-Riesen „Jones Lang LaSalle“, die die Zahlen für das erste Halbjahr 2012 ermittelt haben. Die Schildergasse habe zum Vorjahr wieder um zehn Euro pro Quadratmeter zugelegt und schließe nun zur Tauentzienstraße (KaDeWe) in Berlin auf.

Teurer sind nur die Kaufinger Straße/Marienplatz in München (330 Euro), die Zeil in Frankfurt (290 Euro), die Düsseldorfer Königsallee (255 Euro) und die Spitalerstraße in Hamburg (250 Euro). Zum Vergleich: Auf der Remigiusstraße in Bonn etwa sind 110 Euro fällig.

Auf der Schildergasse – mit bis zu 15.000 Besuchern pro Stunde die meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands – werden die Preise steigen, prognostiziert Jones Lang LaSalle.

Deren Chefin der Einzelhandelsvermietung Doris von Muschwitz: „Überdurchschnittlich viele in- und besonders ausländische Filialisten haben 2011 versucht, sich in Deutschlands 1a-Lagen zu platzieren. Deren Nachfrage konnte bei weitem noch nicht bedient werden.“

Der Grund für das Interesse: Die gute konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im EU-Vergleich trotz Euro-Krise.

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