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Kölner HBF: Wer sind die Täter? Droht ihnen die Abschiebung?

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Das Chaos am Hauptbahnhof in der Silvesternacht.

Köln -

Die Horror-Tat in der Silvester-Nacht: Unzählige, unfassbar brutale Sex-Attacken, reihenweise Diebstähle, Prügeleien an vielen Ecken, wildes Böllern und Raketenfeuer.

Von einem etwa „1000 Männer“ umfassenden Mob ist die Rede.

Sollten die Täter gefasst werden, droht ihnen dann die Abschiebung?

Sollten unter den Tätern auch Flüchtlinge bzw. Asylbewerber sein,  so droht ihnen nicht die Abschiebung in ihr Heimatland.

Die Bundesrepublik schiebt politisch oder religiös verfolgte Menschen nur dann ab, wenn sie schwerste Straftaten  wie Mord oder Totschlag begangen haben.

Köln: Silvesternacht: Video zeigt Chaos-Szenen am Hbf
Heftige Bilder aus der Silvesternacht am Kölner Bahnhofsvorplatz.

Sexuelle Nötigung oder Trickdiebstahl reicht hier nicht aus.

Ausländer mit Duldungsstatus

Anders sieht es bei Ausländern mit Duldungsstatus aus. Regelmäßig abgeschoben werden Ausländer, die zu einem  Jahr Haft verurteilt werden.

„Auch hier ist immer die Verhältnismäßigkeit zu wahren“, sagt Raphael Murmann-Suchan, Sprecher des Verwaltungsgerichts Köln.

Klar ist: Wer nur nach Deutschland kommt, um Straftaten zu begehen, dem droht die Abschiebung sehr schnell.

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