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Kölner Anlaufstelle: An Karneval: Security-Point bietet Hilfe für bedrängte Frauen an

Frauen Security Point

Mitgliederinnen der Schmuckstückchen, Colombinen-Literatin Carmen Fober, Christine Kronenberg und Damengarde-Präsidentin Elena Navarin sowie FK-Präsident Markus Ritterbach vor dem „Frauen Security Point“.

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Köln -

Er soll weithin sichtbar sein: Der „Frauen-Security Point“ am Roncalliplatz 2. Vor dem Kurienhaus, in dem sich die Buchhandlung Kösel“ befindet, steht an Weiberfastnacht und Rosenmontag ein entsprechend gekennzeichneter Bauwagen.

Anlaufstelle für Frauen, die bedroht, bedrängt oder belästigt wurden. „Die Gespräche mit den erfahrenen psychosozialen Beraterinnen des Frauenberatungsnetzwerkes Köln finden in einem ruhigen Raum innerhalb des Gebäudes statt“, erklärt Christine Kronenberg, Leiterin des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern. „Jeweils zwei Beraterinnen  werden in fünf Schichten von morgens elf Uhr bis Mitternacht für Betroffene da sein“.

Die Polizei sei bei den Beratungen nicht dabei. Sollte eine Frau Anzeige erstatten wollen, würde die Beraterin mit ihr zur nächsten Polizeiwache fahren. Würde  es an den Karnevalstagen zu einer Vergewaltigung kommen, entscheidet die Frau selbst, was unternommen wird. 

Die Beraterin fährt, wenn betroffene Frauen und Mädchen es wünschen, mit ihnen  in ein Krankenhaus  um  dort eine anonyme Spurensicherung durchführen lassen. Damit wäre auch eine spätere Anzeige der Tat möglich.