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Köln-Zündorf: Mädchen (12) in dieser Wasserrutsche begrapscht – sechs Festnahmen

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Zu dem Vorfall kam es in dieser Wasserrutsche des Schwimmbades in Zündorf.

Köln -

Die Polizei Köln hat Sonntagnachmittag (6. März) sechs Männer (45, 24, 23, 22, 19, 17) vorläufig festgenommen, nachdem mehrere Kinder angegeben hatten, im Zündorfer Schwimmbad unsittlich berührt worden zu sein.

Gegen 14.30 Uhr hatte sich ein Kind (12) an den Bademeister (45) gewandt und angegeben, von einem Mann (45) unsittlich berührt worden zu sein.

Zum Tatzeitpunkt hielt sich das Mädchen mit Freunden im Bereich der Rutsche auf, als plötzlich mehrere Männer am Ende der Rutsche einen „Stau“ verursachten.

Die 12-Jährige gab an, hier von dem Tatverdächtigen oberhalb der Badebekleidung berührt worden zu sein.

Während sich der Bademeister um das erschrockene Kind kümmerte, ergaben sich Hinweise, dass möglicherweise weitere Kinder durch die vorläufig Festgenommenen belästigt worden waren. Diese Vorfälle konnten bisher nicht bestätigt werden.

Die Bademeister hielten die aus Afghanistan, Syrien und Irak stammenden Männer fest, bis die eintreffende Polizei die Verdächtigen vorläufig festnehmen konnte. Sie sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Nach EXPRESS-Informationen sind fünf der sechs Männer Asylbewerber, die nicht in Köln untergebracht sind. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, die Polizei sucht Zeugen.

Der Porzer CDU-Stadtbezirksvorsitzende Walter Reinarz verurteilt die Taten:

Den jungen Mädchen und den Eltern sagen wir unsere volle Unterstützung zu. Es ist gut, dass die Täter sofort durch die Polizei festgenommen worden sind. Dies zeigt, dass unsere Sicherheitssysteme funktionieren. Wir erwarten von der Kölner Justiz, dass die Täter schnell und nachhaltig zur Rechenschaft gezogen werden und schnell abgeschoben werden. Vom Schwimmbadbetreiber, der Kölnbäder GmbH fordern wir ein kurzfristig umzusetzendes Maßnahmenpaket, dass derartige Übergriffe für die Zukunft vermeiden hilft.