Köln
Alle Nachrichten aus Köln und Umland - News, Nachtleben, Prominente, Skandale.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Köln-Buchheim: Bewohner retten sich aus dieser Flammenhölle

Von
Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften gegen die Flammen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften gegen die Flammen.
Foto: Laubert
Köln –  

Meterhohe Flammen, dunkle Qualmwolken und vor Hitze gesprengte Fenster: Ein brennendes Wohnhaus in Köln-Buchheim versetzte Freitagabend die Nachbarschaft in Angst und Schrecken. Obwohl alle Bewohner unverletzt blieben, sitzt der Schock tief.

Denn: Nur dreieinhalb Stunden zuvor war die Feuerwehr wegen eines Dachstuhlbrands im gleichen Haus im Einsatz gewesen und nach dem Löschen wieder abgezogen. Hatten die Brandbekämpfer womöglich nicht genau genug gearbeitet?

Laut Feuerwehr seien bei einer abschließenden Kontrolle mit einer Wärmebildkamera keine weiteren Glutnester und heiße Oberflächen zu erkennen gewesen. Dennoch: Gegen 21.20 Uhr stand das Wohnhaus plötzlich erneut in Flammen! Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner unverletzt ins Freie retten.

„Es war unfassbar schlimm für uns, wenn man bedenkt, dass man solche Horrorszenarien eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt“, erzählt Nachbarin Silke Schultes (68), die eine Hausnummer weiter wohnt. „Plötzlich schepperte es an der Tür, die Feuerwehr forderte uns auf, das Haus sofort zu verlassen – ein Evakuierungsbus stand schon bereit.“

Mit einem Großaufgebot von 95 Einsatzkräften wurde der Vollbrand schließlich gelöscht. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Häuser konnte verhindert werden. „Über drei Stunden hat es gedauert, bis wir wieder unsere Wohnung betreten durften“, erzählt Silke Schultes, „zu groß war die Gefahr, dass die Funken auch unser Haus in Flammen aufgehen lassen!“

Die Feuerwehr richtete für die Nacht eine Brandwache ein. Alle drei Mieter sind obdachlos, da das Haus vorerst unbewohnbar ist. Die Ursachen für beide Brände sind noch unklar.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
Am Bedienpult steuert Giersch den Bohrer bis zu 30 Meter tief in den Boden.
Brunnenbaumeister Daniel Giersch
Er bohrt für die neue Rheinbrücke

Brunnenbaumeister Daniel Giersch (39) geht den Dingen in Köln gern auf den Grund. Er bohrt im Auftrag von Straßen.NRW bis zu 30 Meter tiefe Löcher auf dem Gebiet, wo die neue Leverkusener Brücke entstehen soll.

„Ich kandidiere!" Um 12:09 Uhr gab Jochen Ott seine Kandidatur bekannt.
Jetzt ist es raus
Jochen Ott wird Oberbürgermeister-Kandidat der SPD in Köln

Der 40-jährige SPD-Chef will die Nachfolge von OB Jürgen Roters (66, SPD) antreten. Soeben stellte er sich selbst in der Sky-Lounge des LVR-Turms offiziell als Kandidt vor.

Das Haus mit drei großen Wohnungen wurde in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts fertiggestellt, diente zuerst als Druckerei – und wurde gut 100 Jahre später komplett saniert.
Früher Druckerei, heute "Tatort"
Dieses Haus wird ein TV-Star

Es sieht modern aus, hat aber eine bewegte Geschichte. Ein Haus aus Köln-Mülheim wird am Sonntagabend TV-Star. Denn die frühere Druckerei „spielt“ die Hauptrolle im Kölner „Tatort“. Wir hörten uns vor Ort um.

Anzeige

Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche:

FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Kölner Verkehrs-Betriebe
Köln-Galerien
Veedel und Regionen
EXPRESS E-Book Mordakte Rheinland

Lernen Sie in der KVB-Kundenzeitung neue Mobilitätskonzepte für Köln kennen.

Ausbildung und Beruf
Aktuelle Videos