Köln - Schweiß, Blut und rohe Gewalt - so kann man den Samstagabend in der Lanxess Arena zusammenfassen. Beim "Ultimate Fight" traten echte Burschen gegen einander an und kämpften bis zum bitteren Ende eine Mixtur aus Boxen, Karate, Kickboxen und Judo.
Rund 11.000 Zuschauer sahen sich am Samstagabend in Kölndie erste offizielle "Ultimate Fighting"-Veranstaltung in Deutschlandan.
Die Käfigkämpfesind sind aufgrundihrer extremen Methoden heftig umstritten. Die Kämpfe in einem mannshohen Oktagon aus Maschendraht gehenmeist über drei Runden à fünf Minuten. Sie enden vorzeitig entwederdurch Abbruch oder Aufgabe.
Ansonsten ermitteln drei Punktrichter denSieger. Was für die Anhänger Kampfsport in höchster Vollendungbedeutet, ist für die Gegner rohe, hemmungslose Gewalt.
Der Kölner Stadtrat hatte sich einstimmig gegen die Veranstaltungin der Lanxess-Arena ausgesprochen. Das mit den Organisatorenvereinbarte freiwillige Jugendverbot wurden von Mitarbeitern derStadt Köln kontrolliert.
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