Klöppel hängt: Der Decke Pitter läutet wieder!
Von
INGE WOZELKA
Der Glockenstuhl des Doms: Hier wird gerade der bekränzte Klöppel mit dem Decken Pitter vermählt.
Foto: Boecker/ Schwaiger
Per Seilwinde wird der Klöppel ganz vorsichtig urch den Schlussstein-Ring gehievt.
Foto: Alexander Schwaiger
Von dort gelangt er zum Hohen Dach und dann weiter zum Glockenstuhl...
Foto: Boecker/ Schwaiger
Die Köpfe in die Höh: Im Dom beobachten unzählige Menschen, wie der Klöppel per Seilzug nach oben zum Glockenstuhl gehievt wird.
Foto: Alexander Schwaiger
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Köln –
Am Freitag um 10.20 Uhr weht ein Raunen durch den Dom, Applaus brandet auf: Gerade haben die Mitarbeiter der Dombauhütte den neuen Klöppel durch den Schlussstein-Ring eines gotischen Gewölbes bugsiert. Nun steht der Vermählung des Klöppels mit der weltweit größten freischwingenden Glocke, unserem Decke Pitter, nichts mehr im Wege!
Oben, in 45 Meter Höhe, warten sowohl Mitarbeiter der Dombauhütte als auch der niederländischen Firma Royal Eijsbouts darauf, den Klöppel mit der von ihnen hergestellten Aufhängung an die Petersglocke zu montieren. Gegen 14 Uhr steht fest: Unser Weihnachtsfest ist gerettet – der Klöppel hängt, der Decke Pitter kann Heiligabend läuten!
„Diese Glocke ist der Herzschlag dieser Stadt. Wenn sie läutet, stehen auf der Domplatte Hunderte Leute und hören zu“, schwärmt Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner dann auch glücklich in die unzähligen Mikrofone: Anlieferung und Montage des Klöppels – ein nationales Ereignis!
Der etwa 3,20 Meter lange und rund 600 Kilo schwere Koloss besteht aus Feinkornbaustahl und wird nun justiert: „Die bronzenen Anschlagpunkte müssen genau auf die Anschlagkante des Decke Pitter treffen“, erklärt Dompropst Norbert Feldhoff.
Der abgebrochene Pitter-Klöppel
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Der abgebrochene Pitter-Klöppel
Der 700-Kilo-Klöppel schlug auf dem Holzboden auf.
Foto: Robert Boecker
Der 700-Kilo-Klöppel schlug auf dem Holzboden auf.
Foto: Robert Boecker
Die Aufhängung des Klöppels war kaputt gegangen.
Foto: Robert Boecker
Der 700-Kilo-Klöppel schlug auf dem Holzboden auf.
Foto: Robert Boecker
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So wird der neue Klöppel geschmiedet
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So wird der neue Klöppel geschmiedet
Der Klöppel der „großen Pummerin“ war ein glühendes Stahl-Ungetüm, von Rosswag entwickelt.
Foto: Rosswag
Immer noch rotglühend, wartet der Klöppel auf die Weiterbearbeitung. Die flache Stelle (links unten) wird später die Verbindung zur Glocke.
Foto: Rosswag
Mit Hitzeschutzkleidung und Gesichtsmaske bearbeitet ein Stahlschmied den Klöppel der „großen Pummerin“ aus dem Stephansdom.
Foto: Rosswag
Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner und der Pitter-Klöppel. Er war am Dreikönigstag beim Läuten aus der 24-Tonnen-Glocke gestürzt.
Foto: Boecker
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Der neue Klöppel ist da!
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Letzte Amtshandlung bei Royal Eijsbouts: Die Kontermuttern der Klöppelaufhängung werden festgezogen.
Foto: Zik
Einmal anfassen: Steinmetz Markus Schroer, Barbara Schock-Werner, Hüttenmeister Uwe Schäfer, Steintechniker Michael Jürkel, Schlosser Norbert Clemens, Schmied Thomas Hecker.
Foto: Zik
Auf zur letzten Reise: Der Klöppel wird in Asten in den Lkw der Firma UTi verfrachtet.
Foto: Zik
Norbert Clemens, Christoph Hoppe und Willy Bauer schieben den Klöppel in die Hütte.
Foto: Zik
Dr decke Pitter mit dem alten Klöppel. Auch der war aus Stahl, hatte Patina angesetzt.
Foto: Thomas Banneyer
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Der neue Klöppel steigt in den Dom hinauf
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Der neue Klöppel steigt in den Dom hinauf
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: dpa
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: dpa
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: dpa
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
Unter großer Beobachtung von Kölnern und Touristen wurde am Freitagmorgen der neue Klöppel für den "Decke Pitter" hoch in die Glockenkammer gezogen.
Foto: Alexander Schwaiger
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Dieses Justieren wird noch einige Tage dauern, am 7. Dezember um 16 Uhr soll erstmals offiziell Probe geläutet werden.
Sechs Wochen lang haben etwa 20 Mitarbeiter der Firma Rosswag am neuen Klöppel gearbeitet. Chef Alexander Essig erzählt: „Als unsere Leute am 6. Januar hörten, dass der alte Klöppel abgerissen sei, meinten sie gleich, dass wir den neuen schmieden müssten. Das war für alle eine echte Herzensangelegenheit.“
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