Köln - Die Kissenschlacht vor dem Dom (EXPRESS berichtete ›): Ein teurer Spaß, weil der Federdreck umfangreich beseitigt werden musste.
„Es sah aus wie 15 Zentimeter Neuschnee“, so Klaus-Werner Wirths, Betriebshofleiter der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB).
Die Teilnehmer waren einfach nach Hause gegangen, hatten die Sauerei der Stadt überlassen. Knapp 10.000 Euro kostete der Einsatz, um die Domplatte sauber zu machen. Von 16.30 bis 0 Uhr arbeiteten 30 AWB-Kehrmänner. Jeder kostet pro Stunde 25 Euro.
„Die Kollegen waren ursprünglich für andere Tätigkeiten vorgesehen.“ Dazu kommen Kosten für die Maschinen: bis zu 70 Euro die Stunde. Den Schaden haben Kölner Steuerzahler. Theoretisch, so Wirths, könne die Stadt bei den Teilnehmern Knöllchen verteilen, so Geld eintreiben: „Wegen illegaler Entsorgung von Müll im öffentlichen Straßenland.“
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