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Keiner kennt den Reker-Attentäter: Frank S., das Gespenst von Köln-Nippes

Bekennender Neonazi ohne Job, mit Glatze und Mordgedanken: Frank S. aus Nippes

Bekennender Neonazi ohne Job, mit Glatze und Mordgedanken: Frank S. aus Nippes

Köln -

Frank S. (44): „Es war mein Ziel, Frau Reker zu töten!“ – „Damit wollte ich Deutschland einen Gefallen tun!“ Nach dem wirren Geständnis des Reker-Attentäters stellen sich neue Fragen...

Beim Verhör jammerte Frank S., dass er schon seit acht Jahren arbeitslos sei, da man seine Stelle als Maler und Lackierer gestrichen habe - und berichtete den Beamten von einem Vorfall. „Im Arbeitsamt ist mein Fall von einer verschleierten Fachberaterin bearbeitet worden. Die hat mich behandelt wie der letzte Dreck, daraufhin bin ich da nicht mehr hin und wollte nur noch von Hartz IV leben.“

Interessant: Bei der Agentur für Arbeit ist die Akte von Frank S. nach unseren Informationen als geheim eingestuft und gesperrt. Obwohl er nie mehr im Jobcenter auftauchte und sich um eine Stelle bemühte, erhielt er jahrelang Hartz IV.

Das Attentat auf Henriette Reker
Köln, 19.10.15: Auf einem Wochenmarkt in Köln-Braunsfeld geschieht am Samstag das Unfassbare. Oberbürgermeister-Kandidatin Henriette Reker und 4 weiter Personen werden niedergestochen. Frau Reker wird dabei schwer an der Luftröhre verletzt. Nun ist sie aus dem künstlichen Koma aufgewacht und auf dem Weg der Besserung.

Das Rätsel um das „Gespenst von Nippes“

Keine Kontakte: Seit 15 Jahren soll S. in Nippes wohnen, doch engeren Kontakt scheint niemand zu ihm gehabt zu haben. In der Eck-Kneipe, der Bürgerstube, selbst beim Pizza-Service: Schulterzucken.

Arbeitssuchend? Frank S. hat nach unseren Informationen eine Akte. Er soll von Melde– und anderen Pflichten befreit sein, ein Sperrvermerk die Akte verschließen.

Spuren beseitigt: Frank S. rief bei seiner Tat, er tue es für uns alle. Auch bei der Polizei war er mitteilsam. Wie passt dazu, dass in seiner Wohnung sämtliche Spuren beseitigt wurden? Kein Manifest, keine Unterlagen, die Computer-Festplatten ausgebaut?

Mysteriöses Facebook-Profil: Ein Frank S. teilte sehr rege ausländerfeindliche Nachrichten im Internet, etwa bei der „German Defence League“ oder auf der Seite von „Pro NRW“. Ein Porträt hat das Profil nicht, aber Autos u. a. mit HRO-Kennzeichen, Schwalm-Eder-Kreis. Sicherheitsbehörden hatten das Profil im Blick. Doch: Auch nach der Verhaftung wird weiter gepostet.

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