Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

Kein richtiger Abschied: Micky Brühls ganz mieser Abgang

Ein letzter Gruß ins Publikum, dann war das Kapitel Micky Brühl und Paveier Geschichte.

Ein letzter Gruß ins Publikum, dann war das Kapitel Micky Brühl und Paveier Geschichte.

Foto:

Klaus Michels

Köln -

Was hat ihn da nur geritten? Der Abgang nach 29 Jahren bei den Paveiern – da hat sich Micky Brühl (50) nicht mit Ruhm bekleckert.

Während sich Bandkollege Detlef Vorholt öffentlich bei Micky auf der Bühne der Arena bedankte, schwieg Brühl gegenüber der Band und vor allem gegenüber seinen Fans. Noch nicht mal Bruder Bubi verabschiedete er hinterher.

Micky verschwand einfach in seine Stammkneipe. „Ich bin durch mit dem Thema“, ließ er verlauten. Und: „Was der Detlef da labert, ist mir sch... egal.“

Auch eine andere Sache schreckt auf: Unter dem Pseudonym „Michaela Brückner“ schreibt Brühl in einem sozialen Netzwerk, beschimpft Medien und kritisiert die Kollegen von Brings: „Auf jedem KVB-Bus findet man die Brings und halten sich für eine Brauerei die Flasche Bier an den Hals.“ Kommentieren wollte er das auf Nachfrage nicht.

Micky Brühl in der Krise: Freunde berichten, dass ihm die Paveier-Trennung mehr zu schaffen macht, als er selbst zugeben würde. Detlef Vorholt: „Wir sind auch enttäuscht von seinem Verhalten. Das hätten wir so auch nicht erwartet.“

Wie geht es weiter mit allen Beteiligten? Am 1. Juli 2013 wird Brühl nach einem anderthalbjährigen Berufsverbot mit einer neuen Band auf die Bühne zurückkehren. Wer ihn kennt, weiß: Seine musikalischen Kontakte sind so gut, dass er mit qualitativ hochwertiger Musik ein Comeback versuchen wird.

Die Paveier machen keinen Hehl daraus, dass sie einen neuen, siebten Mann suchen. „Wir sondieren den Markt und haben auch schon Angebote“, so Vorholt. Gut für alle: Jetzt ist für die Band und Brühl erst einmal Urlaub angesagt.