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Sex-Attacke: Angegrapschte TV-Reporterin: „Es war schockierend, aber ich bin okay“

Esmeralda OK

RTBF-Reporterin Esmeralda Labye hat die Attacke verarbeitet.

Foto:

Screenshot RTBF

Köln/Brüssel -

Die belgische Reporterin  Esmeralda Labye (42) wurde während einer Live-Sendung an Weiberfastnacht  Opfer eines sexuellen Übergriffs.

Während sie vor der Kamera stand, wurde sie am Alter Markt von zwei  Männern an der Brust begrapscht und angebaggert. 

Einen Tag nach dem Übergriff sprach EXPRESS mit der Belgierin.

„Es war schockierend, aber ich bin okay“, sagt sie ruhig.  Sie schildert weiter, dass sie schockiert darüber sei, dass sie so machtlos war. Die Täter hätten keine Hemmungen gehabt.

Schüler erkennt sich auf Grapscher-Aufnahme
Köln, 06.02.16: Bei der Polizei hat sich ein Schüler gemeldet, der sich auf der Aufnahme, in der eine belgische Journalistin vor laufender Kamera begrapscht wird, wiedererkannt. Er gibt allerdings an, die Frau nicht berührt zu haben. Die Polizei sucht weiter nach dem Täter.

Die Szene hat sie noch im Gedächtnis: „Ein Mann redete mir ins Ohr, ob ich mit ihm schlafen wolle“, sagt sie, „ein anderer packte mich dann an.“ 

Sie beendete die Live-Sendung,  doch als ihr Kameramann und umstehende Jecke einschritten, verschwanden die Täter.

Labye erstattete am selben Abend Anzeige.  Sie sagt nun: „Es ist alles in Ordnung. Ich vertraue der Polizei, die sehr freundlich und hilfsbereit war.“ Einen Tag später arbeitete sie schon wieder in Brüssel.

Labyes Fazit: „Jetzt weiß ich wirklich, was Medienrummel heißt. Viele Journalisten haben sich bei mir gemeldet“, erklärt sie. „Doch alle haben mich unterstützt. Das hat geholfen.“ 

Sie will sich nicht abschrecken lassen: „Ich warte darauf, wieder zu berichten.“

Ein Schüler hat sich inzwischen bei der Polizei gestellt. Was er zu den Vorwürfen sagt - hier gibt's die Antwort.