Eine Jungfrau als neuer Chef des altehrwürdigen Sion-Brauhauses an der Unter Taschenmacher?
Wenn das der Vater des Kölsch-Bieres, Hans Sion, wüsste! Der kölsche Braumeister hatte die Traditionskneipe (seit 1318) nach dem 2. Weltkrieg übernommen.
Und jetzt soll dieses Stück Kölner Stadtgeschichte von einer jungen Dame geführt werden? Nein, gewiss nicht! Bei der Jungfrau handelt es sich nämlich um niemand Geringeren als Renè Sion, der im diesjährigen Dreigestirn die Jungfrau gab.
„Ich denke, damit hätte sich Großvater abfinden können“, so der Enkelsohn. Nach über 30 Jahren Lokal-Verpachtung ist es wieder in Familienbesitz.
„Es war mir eine Herzensangelegenheit“, sagt der neue Betreiber, der Innovation mit Tradition kombinieren will. „Wir werden keinen Komplettumbruch vollziehen, aber ändern wird sich etwas.“ Das Personal braucht sich keine Sorgen zu machen.
Renè Sion, Vater von sieben Töchtern, hat nun ein weiteres Kind dazugewonnen. „Die Adoption unseres Brauhauses war eigentlich schon für den 24. März geplant“, verrät er. Da wäre sein Großvater nämlich 100 Jahre alt geworden.
„Doch es kam ja was dazwischen, aber nun hat es ja doch geklappt“, spielt er auf sein Karnevalsengagement an. Hauptsache, es heißt nun wieder: Wo Sion draufsteht, ist auch Sion drin!
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.