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Im St.Franziskus: Mann tötet Lebensgefährtin und sich selbst in Klinik-Garten

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Die Polizei konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen - wenig später starb auch die Frau.

Foto:

dpa

Dramatische Szenen spielten sich am Sonntagnachmittag im Ehrenfelder St. Franziskus-Hospital ab.

Augenzeugen berichteten EXPRESS, dass sie gegen 16 Uhr laute Knallgeräusche hörten. Sekunden später wurden zwei leblose Menschen im Garten zur Schönsteinstraße aufgefunden.

Der Mann war bereits tot, die Frau starb kurz nach ihm, nach erfolglosen Reanimationsversuchen der Retter. "Vermutlich handelt es sich um einen erweiterten Suizid", sagte ein Ermittler zum EXPRESS. 

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Dramatische Szenen spielten sich im Ehrenfelder St. Franziskus-Hospital ab. 

Foto:

dpa

Wenige Augenblicke vor dem Drama sah ein anderer Patient, der eine Zigarette rauchen war, die Frau im Rollstuhl und den Mann noch im Klinik-Garten stehen.

Kurz nachdem er wieder reingegangen war muss der 59-jährige Besucher die kleine Pistole gezückt haben, die er mit ins Krankenhaus brachte. Das Foto, welches EXPRESS von einem Augenzeugen zugeschickt wurde, ist verstörend und unendlich traurig zugleich.

Es zeigt eine Frau, die in einem Rollstuhl sitzt, den Kopf in den Nacken gelegt - fast als wäre sie eingeschlafen. Zu ihren Füßen liegt ein Mann, der seinen linken Arm über sein Gesicht gelegt hat und der in der rechten Hand noch eine Pistole hält.

Diese Aufnahme ist wenige Sekunden nach einem tragischen, erweiterten Suizid im St. Franziskus-Hospital entstanden und so schockierend, dass EXPRESS sie nicht veröffentlichen wird.

Krankenhausmitarbeiter riefen nach den Schüssen sofort Ärzte herbei, um erste Hilfe zu leisten.

Als sie in den Garten kamen, hatte der Schütze die Waffe noch fest in der rechten Hand.

Für ihn kam jede Hilfe zu spät - Atmung und Herzschlag waren bereits verstummt. Bei der Frau konnten die Retter noch leichte Vitalfunktionen erkennen.

Sie hoben die Frau aus dem Rollstuhl, legten sie auf die Erde und begannen mit der Wiederbelebung. Wenig später mussten sie aber erkennen, dass ihre Schussverletzung ebenfalls so schwerwiegend war, dass auch für sie keine Hoffnung auf Rettung mehr bestand.

Inzwischen waren Streifenpolizisten und Kripobeamte vor Ort eingetroffen.

Sie sperrten den Garten weiträumig ab, stellten die Waffe sicher und begannen damit die Spuren am Tatort zu sichern und mögliche Zeugen zu befragen.

Es soll ein Abschiedsbrief in der Nähe der Leichen gefunden worden sein. Angeblich habe die Frau seit längerer Zeit an einer schweren Krankheit gelitten.

„Wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass noch Dritte an der Tat beteiligt gewesen sind", sagte ein Polizeisprecher. Nach bisherigen Erkenntnissen richtete er die Waffe erst gegen seine gleichaltrige Lebensgefährtin und schoss sich unmittelbar danach selbst in den Kopf.

Die weiteren Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission dauern an. Bisher sprechen aber viele Fakten dafür, dass der Mann dem krankheitsbedingten Leiden seiner Partnerin ein schnelles Ende setzen und ohne sie auch selbst nicht mehr weiterleben wollte.

Doch die genauen Tathintergründe und die Frage, woher der Schütze die scharfe Schusswaffe hatte, müssen jetzt die Ermittlungen klären.

Keine leichte Aufgabe, denn auch die Ermittler waren sichtlich mitgenommen, als sie die Umstände vor Ort untersuchten. 

  1. Mann tötet Lebensgefährtin und sich selbst in Klinik-Garten
  2. Krankenhausmitarbeiter riefen nach den Schüssen sofort Ärzte herbei, um erste Hilfe zu leisten.
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