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Identifizierung nicht möglich: Zwillingsbruder rettet FC-Rowdy vor Gericht

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Der Tattag, 5.Mai 2012: Ein FC-Randalierer wird  abgeführt.
Der Tattag, 5.Mai 2012: Ein FC-Randalierer wird abgeführt.
Foto: herbert bucco
Köln –  

Irres Verwechslungsspiel vorm Amtsgericht: Als der Angeklagte identifiziert werden soll, taucht wie aus dem Nichts sein Zwillingsbruder im Saal auf – und plötzlich ist nicht mehr klar, wer hier eigentlich wer ist.

Dunkle Rauchwolken zogen übers Stadion, beim letzten Spieltag des 1. FC Köln in der Bundesliga (1 : 4 gegen Bayern München): Der Abstieg stand fest, FC-Rowdys zündeten Rauchbomben, stürmten den Platz. Auch Jan K. (25, alle Namen geändert) soll mitgemacht haben und wurde wegen schweren Hausfriedensbruchs angeklagt.

Doch zur Verurteilung des Studenten kam es nicht – dank seines eineiigen Zwillingsbruders Kai, der am Freitag auf einmal im Raum stand und ihm zum Verwechseln ähnlich sieht!

Waren die Polizeibeamten vorher überzeugt davon, dass der Angeklagte derjenige war, der auf dem Feld mitmischte, waren sie dann nicht mehr sicher. Ein Polizeibeamter: „Der Muskulösere war auf dem Platz.“ Das sei der angeklagte Jan, ihn habe er auch auf den Aufnahmen von damals erkannt. Oder doch nicht?

Jan’s Verteidiger: „Die beiden sind nicht zu unterscheiden.“ Und der zweite Polizist erklärte verunsichert: „Ich kann nicht ausschließen, dass wir die vertauscht haben. Zum damaligen Zeitpunkt war ich mir 100-prozentig sicher.“ So kam es, dass der angeklagte Zwilling nicht als Rowdy festgemacht werden konnte. Dem (skeptischen) Richter blieb nichts anderes übrig: Er sprach Jan K. frei.

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