Stellen Sie sich vor: Sie gehen in ein Geschäft und dürfen mitnehmen, was sie brauchen.
Umsonst. Ohne Kasse. Ohne Laden-Detektiv. Klingt nach paradiesischen Zuständen. Gibt es aber tatsächlich. Im Umsonstladen in Mülheim.
Hunderte Bücher, darunter Klassiker von Goethe, Kinderspielzeug, Bilder und sogar Nudeln: Die Auswahl an Waren, die man im Umsonstladen auf der Berliner Straße 77 bekommt, ist riesengroß. Und jeder darf mitnehmen, was er braucht – ohne dafür zu bezahlen.
„Unser Ziel ist, gegen den Konsumwahnsinn in der heutigen Welt zu wirken“, erzählt Detlef Neufeind. Seit zwei Jahren ist er einer von zwölf Mitarbeitern, die hier im Laden arbeiten.
Verkäufer kann man sie nicht nennen, denn sie verkaufen nichts, sie verschenken alles. Jeder Kunde kann bis zu drei Gegenstände am Tag mitnehmen. Kommen kann jeder. Und es wird nicht geschaut, wie viel man verdient. „Wir alle haben doch Sachen, die wir nicht brauchen und bevor man sie weg schmeißt, kann man sie doch an bedürftige Menschen verschenken“, so der 54-Jährige.
„Und wir sind auch auf die Geschenke angewiesen, um den Laden am Laufen zu halten.“ Auch die Miete bringen die Mitarbeiter nur dank Spenden der Helfer auf. Man muss nicht, aber jeder kann nach seinem Besuch im Laden eine kleine Spende hinterlassen.
„Diese Verpackung mit Nudeln wurde nicht mal aufgemacht“ sagt Henning M. (53). Seit 25 Jahren lebt er auf der Straße. Auch Angelika K. hat einen Grund sich zu freuen. Sie hat im Laden Stiefel gefunden. „Sie sind fast neu. Genau das Richtige in dieser Jahreszeit“, freut sich die 52-Jährige.
Seit einigen Jahren bekommt sie Hartz IV. Da wird das Geld schon früh im Monat knapp. Und dann gibt es für sie nur noch einen Laden, wo sie sich etwas holen kann: Den Ömmesons-Laden in Mülheim.
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Die Polizei stoppte am Montag einen Opel-Fahrer, dessen Fahrzeugkarosse nur noch mit Spachtelmasse und Kunstharz zusammengehalten wurde. Mit diesem Schrott-Auto war der 60-Jährige in Köln unterwegs. Jetzt kassierte die Polizei das Auto ein.
Am Breslauer Platz droht wieder Großbaustelle
„Ein zusätzlicher S-Bahnsteig mit zwei zusätzlichen Gleisen ist unabdingbar“, heißt es. Die Bauzeit liegt bei zwei Jahren, die Baukosten im dreistelligen Millionenbereich.
Aufgepasst: Hier wird in Köln geblitzt!
Mit einem „Blitz-Marathon“ geht es am Freitag und Samstag Rasern in NRW an den Kragen. Zudem wird in den nächsten Tagen in Köln an folgenden wechselnden Stellen kontrolliert.