Rakete schlägt in Passagierflugzeug am Flughafen Köln/Bonn ein. Ein Selbstmordattentäter sprengt sich mit radioaktiver Bombe in die Luft. Und das an einem einzigen Tag.
Doch: Keine Sorge, alles nur eine Inszenierung. Bei der „Lükex 09/10“ spielten Feuerwehren Polizei und Rettungskräfte gleich zwei schwere Terrorangriffe am Airport durch.
„Es ist die größte Katastrophenschutzübung in der Geschichte Nordrhein-Westfalens“, so Innenminister Dr. Ingo Wolf.
10.32 Uhr, das „Vorfeld W“ am Airport: Ein Riesenfeuerball an einem geparkten BAE 146. Das Drehbuch für die Übung sieht 67 verletzte und neun tote Passagiere vor. Nur zwei Minuten später richtet die Flughafen-Feuerwehr ihre Lösch-Kanonen auf das Flugzeug, die Opfer werden versorgt.
11.47 Uhr, ein Terrorist hat sich an einem Terminal mit einer Cäsium-Bombe in die Luft gesprengt. 30 Verletzte. Verdacht auf radioaktive Bestrahlung. Die Opfer – diesmal sind es Plastikdummies – werden dekontaminiert. Alles so, wie es im Ernstfall wäre.
Lükex steht für „Länderübergreifende Krisenmanagementübung/Exercise. An der Übung nehmen alle Bundesländer teil. Ziel ist es, das Zusammenwirken der verschiedenen Kräfte in einer Krisensituation zu üben und zu optimieren. In NRW fand die Lükex auch in Dormagen, Gummersbach, Lemgo statt. Allein in Köln waren über 2500 Einsatzkräfte beteiligt: 800 Feuerwehrleute, 1000 Polizisten, 680 Übungsleiter, 68 Beobachter und 150 Einsatzwagen. Eine Bewertung der gesamten Einsatzes ist erst im März möglich.
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Metalldiebe klauen die Zäune von der Autobahn
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