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Heumarer Dreieck: Stadt will Radarfalle an A3 aufrüsten

Die Radaranlage am Heumarer Dreieck wird aufgerüstet und misst demnächst alle Spuren.
Die Radaranlage am Heumarer Dreieck wird aufgerüstet und misst demnächst alle Spuren.
Foto: Käsmacher

Köln - Die Radarfalle am Heumarer Dreieck auf der A 3 spült Jahr für Jahr über drei Millionen Euro in die Stadtkasse.

Jetzt soll die Blitzanlage kräftig aufgerüstet werden. Die Blitzanlage kann bislang nur einen Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn Richtung Oberhausen überwachen. Und das auch noch in der veralteten „Nassfilm-Technik“.

Hinzu kommt, dass der Rechner zwischen der Wechselverkehrsanlage, die die unterschiedlichen Tempolimits anzeigt, und der Radaranlage völlig veraltet ist.

Dabei wurde die Anlage erst 2004 in Betrieb genommen - allerdings mit dem Dino-Rechner. Der fällt andauernd aus, was für hohe Einnahmeverluste sorgt. Denn an „guten Tagen“ tappen dort 500 Schnellfahrer binnen 24 Stunden in die Falle.

Jetzt will die Stadt aufrüsten: Durch neue Messfeldsensoren in allen drei Fahrbahnen soll demnächst lückenlos gemessen werden. Eine digitale Fotodokumentation liefert gestochen scharfe Bilder der Temposünder. Dies dürfte noch mehr Geld in die Stadtkasse spülen.

Nur 176.000 Euro müssten dazu investiert werden. Die Unfallkommission der Bezirksregierung hat dem schon zugestimmt. Auch die Kölner Politiker haben Einverständnis signalisiert.

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