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Hebamme sammelt Spenden: Kölner Hilfscontainer für Ghanas Babys

Sonja Ligget ist voller Vorfreude auf den Hilfstransport nach Ghana.
Sonja Ligget ist voller Vorfreude auf den Hilfstransport nach Ghana.
Foto: Patric Fouad
Köln –  

Das Abenteuer geht weiter! Die Hebamme vom Severins-Klösterchen, die im 5.000 Kilometer entfernten Ghana auf einer Geburtsstation aushalf, will nach Afrika zurückkehren. Im Gepäck: Ein Container voller Hilfsgüter!

Tropische Temperaturen, eine kleine Kammer als „Kreißsaal“, nur ein hölzernes Hörrohr statt Ultraschall - zehn Tage lang arbeitete Sonja Ligget (34) unter harten Bedingungen auf einer Geburtsstation in der Hauptstadt Accra.

Schnell arbeitete sie sich in die arme, aber auch herzliche und stolze Berufswelt ein. Dann ihre erste Geburt: „Eine Frau bekam einen Jungen, die Mutter dankte mir sehr und wollte ihm einen deutschen Namen geben, der für immer an mich erinnert.“ Und so heißt der Kleine Jonas - die Buchstaben, aus denen Sonja besteht.

Natürlich hat die Hebamme von ihrem Abenteuer erzählt, unter Kollegen, in der Schule ihrer Kinder. Daraus entstand eine Welle der Hilfsbereitschaft: „Von überall kamen Spenden für Ghana bei mir an. Firmen spendierten Englisch- und Mathebücher, Buntstifte, einen Globus, zwei Schreib- und Nähmaschinen.“

Auch der Mitarbeiter einer Logistikfirma machte sich stark – und stellte einen Container zur Verfügung, der am Severins-Klösterchen aufgestellt und Ende August nach Ghana verschifft wird - sogar ein Ultraschallgerät wird dabei sein.

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