Köln
Alle Nachrichten aus Köln und Umland - News, Nachtleben, Prominente, Skandale.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Hauptverwaltung macht dicht: Lufthansa: Alle Kölner Jobs weg

Von
Lange Zeit ein Deutzer Wahrzeichen und der Platz zahlreicher Kölner Arbeitnehmer: Der Lufthansa-Turm in Deutz.
Lange Zeit ein Deutzer Wahrzeichen und der Platz zahlreicher Kölner Arbeitnehmer: Der Lufthansa-Turm in Deutz.
Foto: Zik
Köln –  

Eine Ära geht zu Ende! Nach 60 Jahren wird die Lufthansa-Hauptverwaltung in Deutz geschlossen.

Dabei war Köln einmal die Wiege für die Nachkriegs-Lufthansa. Doch damit ist 2017 Schluss. Der Kranich macht den Abflug. Wie der Luftgigant jetzt bekannt gab, wird der Sitz in Köln aufgegeben. Das betrifft rund 365 Mitarbeiter.

Es war der 6. Januar 1953: Damals eröffnete die „Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf“ – so hieß die Deutsche Lufthansa AG damals noch – in Deutz ihre Hauptverwaltung.

Der große Lufthansa-Turm wurde zu einem unverkennbaren Wahrzeichen des rechtsrheinischen Stadtteils und gehörte zu den elf größten Gebäuden von ganz Köln. Hier arbeiteten Hunderte Kölner. Und das taten sie auch noch nach dem Umzug 2007 in ein Bürogebäude in der Deutz-Mülheimer Straße.

Köln und Lufthansa – das gehörte zusammen. Doch in vier Jahren wird dieses Bündnis nur noch am Flughafen existieren. „Wir haben uns zu dieser schwierigen Entscheidung durchgerungen und werden die Kölner Hauptverwaltung bis 2017 schließen müssen“, erklärte Florian Gränzdörffer, Leiter der Konzernkommunikation West, Dienstagabend dem EXPRESS.

Diese Entscheidung wird die Lufthansa heute seinen Kölner Arbeitnehmern in eigens anberaumten Mitarbeiterveranstaltungen erklären. „Unser klares Ziel ist es, eine sozialverträgliche Lösung zu finden. Natürlich wollen wir betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Doch es wäre natürlich vermessen dafür eine Garantie auszusprechen“, so Gränzdörffer weiter.

In der Kölner Hauptzentrale wurden zuletzt überwiegend Abrechnungen und Buchungen verwaltet. Weitere Dienstleistungszentren gibt es in Mexico, Bangkok und Krakau.

Und dorthin können Mitarbeiter demnächst auch wechseln. Den Kölner Mitarbeiter sollen jedoch überwiegend Stellen in Deutschland angeboten werden.

„Eine weitere Dachgesellschaft soll voraussichtlich in Frankfurt gegründet werden. Wir können uns vorstellen, dass der juristische Hauptsitz erstmal in Köln bleibt, die Mitarbeiter jedoch leider nicht“, so Gränzdörffer.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
Der Moschee-Neubau (Baukosten: drei Millionen Euro) wurde mit rechtsradikalen Parolen und auch Hakenkreuzen beschmiert.
Mitglieder geschockt
Dormagener Moschee mit Nazi-Parolen beschmiert

In der Nacht auf Sonntag beschmierten offensichtlich rechtsradikale Täter das Gotteshaus an der Roseller Straße. Als Mitglieder der Moschee-Gemeinde die Schmierereien entdeckten, waren sie geschockt.

Ermittler Andreas Schnurbusch ist im Einsatz. Nach Feierabend wird er zum Schriftsteller.
Andreas Schnurbusch
Sein ganzes Leben ist ein Krimi - der schreibende Kommissar

Andreas Schnurbusch ist nicht nur Kommissar - er ist auch Autor. Immer nach Dienstschluss setzt er sich an seinen Schreibtisch und denkt sich spannende Geschichten aus.

Die Organisation Pegida ist mittlerweile in aller Munde. Anhänger demonstrierten bereits in mehreren deutschen Städten.
Am 5. Januar
Gegendemos zur „Kögida“ angekündigt

Die Ankündigung der „Kögida“-Demo am 5. Januar am Ottoplatz sorgt für Wirbel. Stadt und Polizei erwarten bereits jetzt mehrere Gegendemos.

Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:

FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Kölner Verkehrs-Betriebe
Köln-Galerien
Veedel und Regionen
EXPRESS E-Book Mordakte Rheinland

Lernen Sie in der KVB-Kundenzeitung neue Mobilitätskonzepte für Köln kennen.

Ausbildung und Beruf
Aktuelle Videos