Neue Wendung im mysteriösen Fall einer Frau (24), die halbnackt auf einem Feldweg in Rath gefunden wurde: Die Vernehmung der Frau brachte die Erkenntnis, dass die 24-Jährige von zwei maskierten Männern überfallen und vergewaltigt wurde!
Ihren Angaben zufolge war sie am Tattag mit ihrem Hund auf einem Feldweg im ehemaligen Braunkohlegebiet "Fortuna-Garsdorf" unterwegs. Gruselig: Dort kam ihr ein maskierter Mann entgegen, der ihren Hund beim Namen nannte.
Sie flüchtete über den Feldweg, an dessen Ende ein Kleintransporter stand, aus dem ein ebenfalls maskierter Mann ausstieg. Beide Männer zwangen sie in das Auto und fuhren los. Im Fahrzeug vergewaltigten die Männer das Opfer.
Anschließend konnte sich die Frau an einem kleinen See oder Tümpel waschen, bevor sie von den Tätern freigelassen wurde.
Teile der Kleidung der Frau fanden Polizisten in einem unwegsamen Gelände des Rekultivierungsgebietes. Das Opfer wird weiter von der Polizei betreut.
Die Beamten fahnden nach den beiden Männern:
Der erste Täter ist 170 bis 175 Zentimeter groß, hat schwarze Haare, dichte, dunkle Augenbrauen, braune Augen und eine starke Körperbehaarung. Die Stimme des Mannes klang älter. Er war mit einer dunkelgrünen Jacke, vermutlich der Marke "Jack Wolfskin", einer blauen Jeans und braunen Schuhen bekleidet.
Der zweite Täter hat sehr kurze, braune Haare (fast eine Glatze), auffallend blaue Augen und einen roten Fleck unter einer Augenbraue.
Die Stimme des Mannes klang jünger. Er war mit einer blauen Jacke mit rot-weißem Kragen, einer braunen Hose mit an den Hosenbeinen aufgesetzten Taschen und schwarzen, verschlissenen Turnschuhen bekleidet.
Bei dem Auto der Täter handelte es sich um einen schmutzigen, weißen Kleintransporter von der Größe eines VW-Bully mit einer Schiebetür an einer Fahrzeugseite. Der Laderaum hatte bis auf ein kleines Schiebefenster zum Fahrgastraum keine Fenster.
Das Kriminalkommissariat 11 bittet Zeugen, denen der weiße Transporter am Freitag, dem 30. April im Rekultivierungsgebiet oder im Bereich Bedburg-Rath aufgefallen ist oder die Hinweise zur Identität der Tatverdächtigen machen können, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 02233-520 in Verbindung zu setzen.
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