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Fast 1000 Schüler betroffen: Amok-Angst und Großeinsatz am Gymnasium Kreuzgasse in Köln

Mit diesem Polizeihubschrauber wurden Spezialkräfte zum Gymnasium Kreuzgasse geflogen.

Mit diesem Polizeihubschrauber wurden Spezialkräfte zum Gymnasium Kreuzgasse geflogen.

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dpa

Amok-Angst am Gymnasium Kreuzgasse
Köln, 20.10.14: Mehrere Schüler sehen einen dunkel-gekleideten Mann mit einer Faustfeuerwaffe. Sofort alarmiert eine Lehrerin den Notruf. Die Polizei brachte die Schüler in Sicherheit und durchsuchte bei einem Großeinsatz das gesamte Schulgelände.

Köln -

Großer Alarm am Gymnasium Kreuzgasse an der Ecke Vogelsanger Straße/Innere Kanalstraße (etwa 1000 Schüler, 80 Lehrer)! Eine verdächtige Person hat hier am Montagmittag für einen riesigen Polizei-Einsatz gesorgt.

Per Notruf 110 wurde den Beamten ein verdächtiger Mann gemeldet, der dunkel gekleidet sei und möglicherweise eine Pistole habe. Er wurde gegen 12 Uhr in der dritten Etage der Schule gesehen. Mittlerweile ist klar, dass es keine konkrete Bedrohung gibt.

Die aktuellen Entwicklungen des Einsatzes hier nochmal zum Nachlesen:

15.12 Uhr: Die Schüler können nun ihre Habseligkeiten aus den Klassenzimmern holen. Am morgigen Dienstag soll der Unterricht wieder normal stattfinden.

15.01 Uhr: Die Erleichterung ist greifbar: Es besteht keine konkrete Gefahr. Ob das bedeutet, dass ein Verdächtiger vor Eintreffen der Polizei entkommen konnte, oder dass es sich um einen blinden Alarm handelt, wollen die Ermittler nun klären.

14.43 Uhr: Die Polizei baut nun langsam wieder zurück. Rettungshubschrauber und Feuerwehrbus sind bereits wieder abgerückt, die ersten Schüler sind bereits mit ihren Eltern nach Hause gegangen.

14.40 Uhr: Die Ermittlungen der Polizei dauern auch nach der Durchsuchung der Schule an. Nun ist klar, dass keine akute Gefahr besteht, die Ermittler werten nun aber Spuren und Zeugenaussagen aus.

14.38 Uhr: Die Durchsuchung der Schule ist abgeschlossen. Es wurde kein Verdächtiger gefunden!

14.36 Uhr: Die Lage hat sich vor Ort weitestgehend entspannt. Die Schüler sind zwar sichtlich bewegt, aber auch erleichtert, dass bislang nichts schlimmeres passiert ist.

14.19 Uhr: Bislang gibt es weiterhin keinen Hinweis darauf, dass wirklich ein bewaffneter Mann im Gebäude ist. Die Durchsuchungen der Klassenzimmer dauern aber weiterhin an.

14.10 Uhr: Der Rettungsbus der Kölner Feuerwehr trifft mit Blaulicht ein. Hier könnten gleich mehrere Schüler an Bord medizinisch versorgt werden.

14.03 Uhr: Ein Polizei-Hubschrauber kreist weiter über dem Gelände.

14.01 Uhr: Feuerwehr und Rettungsdienst bringen aktuell die Eltern zu ihren wartenden Kindern vor der Schule. Erleichterung und Tränen überall, alle sind froh, dass bislang alles gut ausgegangen ist.

13:54 Uhr: Die Durchsuchung des Gebäudes dauert an. In Kürze will die Polizei sämtliche Räume gecheckt haben. Bislang gibt es keine Spur von einem Verdächtigen.

13:50 Uhr: Polizeikräfte wenden sich an die Schüler vor dem Gebäude: Die Lage in der Schule sei unter Kontrolle, sie sollen sich aber weiter in der Nähe ihrer Lehrer aufhalten. Für die medizinische Betreuung stehen Rettungswagen bereit, auch ein Rettungshubschrauber ist für den Fall der Fälle vor Ort.

13.41 Uhr: Der Verdächtige, den mehrere Schüler gesehen haben, soll einen langen dunklen Mantel haben. Die mögliche Waffe, die er trägt, sähe wie eine Faustfeuerwaffe aus, also eine Pistole oder ein Revolver.

13.24 Uhr: Die Schule wird weiterhin geräumt. Wenn alle Schüler raus sind, beginnen die Einsatzkräfte, das Gebäude systematisch zu durchsuchen.

13.17 Uhr: In großen Gruppen stehen die Schüler verunsichert vor dem Gebäude. Sie sprechen miteinander über das Geschehene.

13.03 Uhr: Ein Polizei-Hubschrauber landet vor der Schule, setzt weitere Spezialkräfte vor Ort ab.

12.20 Uhr: Die Polizei ist mit dutzenden Streifenwagen zur Schule geeilt, auch ein SEK, die Feuerwehr und die Notfallseelsorge rasten zur Schule. Gegen 13 Uhr hat ein Polizeihubschrauber Spezialkräfte vor der Schule abgesetzt.

Der Einsatzort wurde großräumig abgesperrt. Am Gymnasium Kreuzgasse werden fast 1000 Schüler von rund 80 Lehrern unterrichtet.


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