Köln
Alle Nachrichten aus Köln und Umland - News, Nachtleben, Prominente, Skandale.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Grausame Tat: Darf die Mutter zu Lea Sophies Beerdigung?

Von
Sonnenbrille, neckisches Lächeln: Die kleine Lea Sophie (2) kurz vor ihrem Tod.
Sonnenbrille, neckisches Lächeln: Die kleine Lea Sophie (2) kurz vor ihrem Tod.
Foto: privat
Köln –  

Der Mord an der kleinen Lea Sophie erschüttert die Stadt. Eine Woche nach der Tat ist unklar, wann die Zweijährige bestattet werden kann. „Der Leichnam wurde noch nicht freigegeben“, bestätigte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Das soll aber noch vor dem Jahreswechsel erfolgen.

Darf die Mutter Franziska M. (20, sie sitzt wegen Totschlags durch Unterlassen in U-Haft, ihr Freund (23) hatte das Mädchen getötet) zu der Zeremonie kommen? Generell gebe es Fälle, in denen Inhaftierten erlaubt werde, an einer Beerdigung teilzunehmen. Ein entsprechender Antrag, über den dann noch entschieden werden müsste, liege aber bislang nicht vor, so Bremer.

Anlass für die Tat soll laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein Streit um eine Spielküche gewesen sein. Der Freund der Mutter habe Lea Sophie angeschrien und ihr die tödlichen Verletzungen zugefügt. Franziska M. soll ihm gesagt haben, dass sie einen Arzt rufe. Der Freund soll ihr das verboten haben.

Daraufhin habe die Mutter die schweren Verletzungen des Mädchens mit Kühlpacks behandelt, heißt es.

Ständig gehen beim EXPRESS Hilfsangebote von Bürgern ein, die eine würdige Bestattung für Lea Sophie finanzieren wollen. Das ist kompliziert: Sobald die Leiche freigegeben ist, ist die Familie zuständig – also Geschwister oder Eltern von Lea Sophies Mutter oder des leiblichen Vaters. Kann oder will die Familie die Bestattung finanziell nicht tragen, wird schließlich das Ordnungsamt zuständig.

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
In dieser Straße, wo sich schicke Villen aneinander reihen, wurde der Mann in seinem Haus überfallen.
Beute im Wert von 300.000 Euro
Top-Gastronom (40) in Hahnwald-Villa ausgeraubt

Überfall im Kölner Villenviertel: Ein 40-jähriger Top-Gastronom ist am späten Mittwochabend in seinem Haus im Hahnwald ausgeraubt worden.

Maik (Name geändert) will anonym bleiben. Seine Mütze musste er sich selber kaufen. Die von der Behörde gestellte Kopfdeckung taugte nämlich nichts.
"Mein Berufstraum ist geplatzt"
Nach Hooligan-Einsatz: Polizist (19) packt aus

Polizeianwärter Maik (Name geändert) war im Einsatz bei den Hooligan-Krawallen am Sonntag. Der Tag wurde zum Trauma. Jetzt erwägt er, den Dienst quittieren.

Ein Arzt hat gelbe Scheine für Patienten ausgestellt, die es gar nicht gab - die Krankenkasse zahlte und erlitt einen hohen Schaden.
Krankenkassen-Betrug im großen Stil
Kölner Arzt stellte gelbe Scheine für „Phantome“ aus - Kassen zahlten sechsstellig!

Am Dienstag hat die Kripo insgesamt 40 Wohnungen in Köln und Umgebung durchsucht. Dabei wurde unter anderem ein Arzt festgenommen, der gelbe Scheine für "Phantome" ausgestellt hat.

Anzeigen




Umfrage

Der FC hat sein Karnevalstrikot präsentiert! Gefällt euch das neue Outfit?

Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
KVB
Köln-Galerien
Unser Veedel
EXPRESS E-Book Mordakte Rheinland
Ausbildung und Beruf
News aus Köln
Alle Videos