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Glanz und Gloria: Das ist der Comeback-Plan fürs Dom-Hotel

Neuer Glanz fürs Dom-Hotel: Das Haus soll ein gläsernes Dach erhalten.

Neuer Glanz fürs Dom-Hotel: Das Haus soll ein gläsernes Dach erhalten.

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Visualisierung: ingenhoven architects

Köln -

Queen Elizabeth II. trank auf der Terrasse ihren Tee, Sophia Loren ruinierte den Teppich ihrer Suite mit Wein. Und Sir Peter Ustinov kürte die Hotel-Bar zur schönsten Deutschlands.

Das Dom-Hotel hat glorreiche Zeiten erlebt. Doch seit 2012 ist das Haus dicht. Und die Neueröffnung lässt auf sich warten. Vermutlich noch bis Sommer 2017.

Nach jahrelanger Stagnation geht’s jetzt aber voran: Thomas H. Althoff (62, betreibt auch das Grand-Hotel Schloss Bensberg), Vorsitzender der Althoff-Gruppe wird das Fünf-Sterne-Plus-Haus führen. Er erklärte, die Planungen seien bis Anfang Juni abgeschlossen. „Wir sind mittendrin“, berichtet auch sein Vize Andreas Schmitt (59). „Aber wir können noch keine konkreten Aussagen machen.“

Althoff selbst berichtet, der Eigentümer des Hauses, die Bayerische Versorgungskammer, wolle den Bauantrag für den Umbau nun im Juli einreichen. Erst im Februar hatte die den Vertrag mit der Immobiliengruppe Lammerting gekündigt, weil es nicht weiterging.

„Wir hoffen nun, die Bewilligung des Bauantrags bis Ende des Jahres zu haben. Dann könnten wir 2016 mit den Arbeiten beginnen“, sagt Schmitt.

Fest steht: Das neue Restaurant wird nicht ebenerdig liegen, sondern auf der ersten Etage – mit Zugang zur großen Terrasse. Dafür soll es unten eine Boutiquen-Galerie geben. Der Hotel-Eingang wird zum Roncalliplatz verlegt. Damit erfüllt sich ein Wunsch der Politik – die Gäste könnten Am Hof vorfahren.

Highlight: der gläserne Dachaufbau. Ob darunter ein Wellness-Bereich oder doch lieber eine Bar Platz findet, wird noch diskutiert.