Sie sind Kölns Elite-Polizisten, bekommen für ihren lebensgefährlichen Job nur 150 Euro brutto Sonderzulage – und die geht auch noch für erhöhte Lebens- und Unfallversicherungsbeiträge drauf: Die Männer des Spezialeinsatzkommandos (SEK) werden pro Jahr zu rund 1000 Einsätzen gerufen.
Verhaftungen, Schießereien, Geiselnahmen – und ständiges Training bestimmen ihren Alltag. Am Dienstag fand eine spektakuläre Übung auf dem Rhein in Leverkusen-Wiesdorf statt.
Das Szenario: Das KD-Schiff „Jan von Werth“ (musste die Polizei extra anmieten) ist in der Hand von Geiselgangstern. Das SEK soll den Kahn entern. Die Vorgabe lautet: So schnell wie möglich.
Und da lassen sich die Herren nicht lange bitten: Mit bis zu 80 Sachen jagen achtern zwei Schnellboote heran und setzen ein Dutzend schwer bewaffneter Männer ab. Zeitgleich schießt ein bis zu 300 km/h schneller „Eurocopter“ aus dem Himmel und spuckt fast im Sekundentakt weitere acht Polizisten aus. Die sausen am Tau nur mit ihren eigenen Händen gesichert aus zwölf Metern Höhe aufs Deck. Nach einer Minute ist das Schiff unter Kontrolle.
Kriminaldirektor Andreas Koch zufrieden: „Die Übung hat gut geklappt. Hier war auch besonders das Geschick des Hubschrauberpiloten gefragt, die Maschine exakt über dem fahrenden Schiff zu halten.“
Während die einen auf dem Rhein noch übten, waren Kollegen in Frechen im gefährlichen Einsatz: Ein 52-Jähriger kündigte am Notruf seinen Suizid an, bedrohte dann die alarmierten Sanitäter mit einer Pistole. Das SEK kam hinzu, die Männer stürmten das Haus und überwältigten den Lebensmüden.
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
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Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.