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Gedenktag in Gemeinde: Amok-Läufer: Kugel aus Kopf operiert

Killer Helmut K. am Tage seiner Hochzeit

Killer Helmut K. am Tage seiner Hochzeit

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privat

Köln/Kerpen/Düren -

Der Amoklauf von Langerwehe erschüttert die Region. Nachdem er Schwager, Schwägerin und Ehefrau getötet hatte, schoss sich Helmut K. (63) eine Gewehrkugel in den Kopf. Wie EXPRESS erfuhr, ist sie operativ entfernt worden.

Doch der Amokläufer, der auf der Intensivstation der Aachener Uniklinik liegt, schwebt weiter in Lebensgefahr.

Währenddessen herrschen in Langerwehe und Kerpen, wo Schwester und Schwager des Täters lebten, Entsetzen und Trauer. „Der Jupp war ein prima Kerl, führte eine glückliche Ehe, liebte seinen Garten, war für jeden Spaß zu haben“, sagt der langjährige Freund und Nachbar Alfred Möller (74).

Gefunden wurden die Leichen des Ehepaars M. erst etwa 17 Stunden nach der Tat. Jupp M. (74) lag tot im Flur bei offener Haustür, als seine Enkelin gegen 20 Uhr vorbeikam und die Toten fand.

Jupp M. war beliebt, trank jeden Morgen seinen Milchkaffee in der „Trinkhalle Colonia“, reiste mit seiner Frau Inge (73) gerne auf die Kanaren. Ein Foto zeigt ihn als Mitglied im örtlichen Karnevalsverein.

Am Mittwoch wird es in der Pfarrkirche von D’Horn (Langerwehe) während der Heiligen Messe ein Gebet für die Opfer des Amoklaufes geben. Der psychisch kranke Helmut K. hatte vor seinem Selbstmordversuch außerdem drei Nachbarn nachts wachgeklingelt und angeschossen.