Empfehlen | Drucken | Kontakt01.12.2009 - 19:36 Uhr

Gangsta-Rapper im Pascha: Für 50 Cent in den Puff

Von Oliver Meyer
50 Cent im Pascha-Nightclub - Fotos
Köln –  

Schlangestehen im Puff – für 50 Cent. Nein, kein werbewirksamer Trick des „Pascha-Nightclub“, um Kunden anzulocken.

Vielmehr gab der US-Rapper 50 Cent (alias Curtis James Jackson III) sein erstes Promo-Konzert für seine neue Scheibe („Before I Self Destruct“) in dem Freudenhaus auf der Hornstraße.
Pünktlich um 21.20 Uhr rollten drei VW-Busse zum Seiteneingang des Hauses.

Pascha-Chef Armin Lobscheid begrüßte den Mann, der ausgerechnet von seinem Mitbewerber, Gangsta-Rapper Eminem, produziert und gefördert wurde.
Vor 200 ausgesuchten Hörern des Radiosenders big FM brachte 50 Cent den Nackedei-Laden, der sich naturgemäß eh schon im Siedebereich befindet, vollends zum Überkochen. Rund 20 leicht bekleidete Pascha-Miezen wippten im Takt zu 50 Cent und beteten wohl, dass „Fiddy“, wie ihn seine Fans nennen, anschließend einen Besuch in ihrem Zimmer abstattet.

Doch 50 Cent machte nur Mucke – im Gegensatz zu Eminem, der sich in dem Lusttempel einst austobte. Nach dem 40-minütigen Mini-Konzert sollte noch eine Interviewmöglichkeit für die Fans folgen – aber daraus wurde nichts. Stattdessen beantwortete 50 Cent den Kamerateams von ARD, SAT1 und RTL in drei verschiedenen Pascha-Zimmern in drei verschiedenen Outfits brav ein paar Fragen. Danach brauste der Rapper davon – zurück in seine Suite im Hyatt.

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