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Für „silentMod“: Dompropst Bachner in Bochum mit Innovationspreis ausgezeichnet

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Dompropst Gerd Bachner hält seine Dankesrede in Bochum. Im Hintergrund Prof. Dr. Matthias Sellmann (Mitte) und Moderator Christoph Krachten.

Foto:

Gilbert Czech/ZAP

Köln/Bochum -

Dompropst Gerd Bachner (71) hat seinen ersten Preis erhalten: Den ZAP-Innovationspreis. Bei der Gala im Rahmen eines großen Kongresses des Zentrums für Angewandte Pastoralforschung der Ruhr-Universität Bochum mit rund 480 Persönlichkeiten des deutschen Katholizismus hat EXPRESS-Redakteur Robert Baumanns die Laudatio auf den Dompropst gehalten.

Hervorgehoben wurde dabei Bachners Durchsetzungskraft — die brauchte er auch, damit „silentMOD“ realisiert werden konnte: In den drei Gamescom-Nächten vom 18. bis 20. August 2016 kamen in insgesamt zwölf Stunden 50.000 Menschen in den Dom, um bei Laserlicht, elektronischer Musik von Blank & Jones und einem eigens für dieses Projekt entwickelten Dom-Duft zu erleben, wie drei Roboter namens Kaspar, Melchior und Balthasar mit grünem Laserlicht den Dom nach Jesus Christus absuchten.

Große Freude bei Bachner

Bei der Laudatio wurde viel gelacht, etwa über die Tatsache, dass Bachner der erste Dompropst mit eigenem Rechner im Büro ist — den er auch noch selbst bedienen kann.

Sie regte zum Nachdenken an — etwa über die Frage, welche Wege Kirche gehen kann und muss, um den Glauben zu vermitteln. Und sie sorgte für großen Applaus, bevor ZAP-Chef Prof. Dr. Matthias Sellmann dem Dompropst seinen Preis überreichte: einen quadratischen Betonklotz mit goldenem Kreuz über zwei Ecken.

Bachner war sichtlich erfreut über den Preis. „Durchsetzungskraft hat man nur dann, wenn man selbst von der Sache überzeugt ist — und andere überzeugen kann, einen neuen Weg mitzugehen.“