Köln - Eiseskälte und Dauerfrost im Rheinland. Eine Folge: Der Zoo ist von einer Schwemme von Fremd-Enten befallen - 98 Prozent der Tiere kommen von außerhalb.
„Weil wir dafür sorgen, dass bei uns die Teiche nicht zufrieren“, sagt Zoo-Vorstand Theo Pagel. Ein Enten-Paradies - während überall die Seen und Weiher zugefrogen sind.
Und was machen die anderen Tiere? EXPRESS sah sich im Zoo um.
Die Flamingos etwa sind warme Temperaturen gewöhnt. Sie stehen jetzt im Stall. Pagel: „Da die Tiere zum Schlafen ins Wasser gehen, könnten sie bei den eisigen Temperaturen gesundheitliche Probleme bekommen.“
Anders der Schneeleopard. Der Name sagt es - die Großkatze fühlt sich bei Kälte und Schnee erst richtig draußen wohl. Auch die Pinguine finden das Wetter klasse und gehen im eiskalten Wasser planschen.
Die Elefanten aber mussten in der Woche im Innengehege bleiben. Draußen war es zu glatt, sie hätten stürzen und sich was brechen können.
Außerdem gingen zuvor vor allem die Jungtiere Marlar, Ming Jung und Maha Kumari in den kalten Außenschwimmbecken baden. Und das sehen die Tierpfleger nicht gern - Erkältungsgefahr. Ebenso hat Nilpferd Albert Hausarrest - zu kalt für den 15-Jährigen.
Von den Erdmännchen fehlt fast jede Spur. Nur zur Fütterung sieht man sie. Den Rest des Tages verbringen die Tiere zusammengekuschelt in ihren Erdhöhlen. Muckelig.
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