Der in Kerpen-Buir ermordet aufgefundene Mann könnte das Opfer eines Serienmörders sein. Die Hinweise verdichten sich, dass der unbekannte Tote genau wie zwei weitere Mordopfer in Hessen und Baden Württemberg ein und demselben Täter zum Ofer fiel.
Nach EXPRESS-Informationen schließt die Polizei nicht aus, dass auch das aktuelle Opfer mit einem Schuss in den Hinterkopf regelrecht hingerichtet wurde. Weitere Schüsse trafen den Oberkörper des Mannes.
Die Polizei fahndet jetzt bundesweit nach dem mutmaßlichen Serienkiller.
Die beiden anderen Ofer waren im Mai und Juli ermordet worden. Der 30-jährige Heiko S. wurde am 8. Mai leblos hinter dem Steuer seines Autos aufgefunden. Ihm wurde aus nächster Nähe in den Kopf geschossen.
Der 70-jähriger Hans Friedrich L. wurde am 2. Juli auf einem Parkplatz an der Autobahn 5 bei Mörfelden-Walldorf aufgefunden. Auch er getötet durch einen Kopfschuss. Beide Männer wurden mit derselben Waffe erschossen.
Jetzt überprüft die Polizei, ob auch das noch nicht identifizierte Opfer aus Kerpen durch dieselbe Waffe starb.
Das Motiv für die drei Morde ist bislang noch unklar. Die Getöteten aus Hessen und Baden-Württemberg sollen Verbindung ins Homosexuellenmilieu gehabt haben. Auch in Kerpen gibt es einen solchen Treffpunkt, er ist nur etwa drei Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt.
Die Polizei hat Fingerabdrücke des Toten genommen – aber offenbar ohne Erkenntnisse. Er soll bis auf ein schwarzes T-Shirt nackt gewesen sein. Der 70-Jährige aus Süddeutschland war ebenfalls unbekleidet – bis auf Sandalen.
Hinweise an die Mordkommission Buir unter Tel. 0221/229-0.
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