Diese Zahl ist erschreckend. An jedem dritten tödlichen Verkehrsunfall war 2009 ein Fahranfänger beteiligt.
Obwohl die Zahl der Verkehrsunfälle im letzten Jahr um 4,56 Prozent gesunken ist, waren an zwölf der 36 tödlichen Unfälle junge Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren beteiligt. Eine gefährliche Entwicklung sowohl in Köln als auch im Rhein-Erft-Kreis, wo es erst am Wochenende zu einem schrecklichen Unfall mit der Beteiligung eines 19-Jährigen kam.
Bei einem gefährlichen Überholmanöver prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Ford Mondeo zusammen (EXPRESS berichtete). Der Unfallfahrer selbst und ein zweijähriges Kind starben.
„Schuld an den meisten Unfällen ist überhöhte Geschwindigkeit“ so Helmut Simon , Leiter der Direktion Verkehr der Polizei Köln. „In der insgesamt positiven Entwicklung bereiten uns diese Zahlen noch Sorgen. Die Gesamtzahl der Unfälle, die aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit verursacht wurden, ist um 8,9 Prozent gestiegen.“
Hinter diesen nackten Zahlen verbargen sich jedes Mal schreckliche Tragödien. So war es auch jugendlicher Leichtsinn, der zu einem tödlichen Unfall in der Nacht zum 25. April 2009 auf der Brühler Landstraße geführt hatte. Hier fuhr ein 18-Jähriger zu schnell und trug dazu keinen Gurt. Er verlor die Kontrolle über seinen Wagen, als ein Auto von einem Parkplatz auf die Straße einbog. Der 18-Jährige wurde aus dem Auto herausgeschleudert und war auf der Stelle tot. Der 21-jährige Beifahrer wurde schwer verletzt.
Um solche Unfälle in der Zukunft zu verhindern, plant die Polizei in diesem Jahr eine umfassende Informationskampagne. „Wir wollen die Menschen mit den schockierenden Einzelheiten von den Unfällen zum Nachdenken bringen“, so Simon.
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln
Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet
Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.
Großer Abschied für einen großen Kölner
Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.